Stürmer: Arif Et ist zu schnell für seine Gegenspieler und den FC Brünninghausen

Elf des Jahres

Arif Et wird den FC Brünninghausen in Richtung Borussia Dortmund verlassen. Es ist seine letzte Chance auf einen Platz im bezahlten Fußball. Dass er schnell genug dafür ist, hat er oft bewiesen.

Dortmund

, 15.06.2019, 09:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Stürmer: Arif Et ist zu schnell für seine Gegenspieler und den FC Brünninghausen

Sebastian Schröder grätscht einem Gegenspieler den Ball vom Fuß. © Stephan Schuetze

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Eigentlich müssten wir nur zwei Zahlen aufschreiben, um zu zeigen, was für ein Angreifer Arif Et vom FC Brünninghausen ist: 19 und 18. Das ist die Torausbeute des flinken Linkfußes, der ab dem 1. Juli in der Regionalliga für die U23 von Borussia Dortmund aufläuft. Dass sie ihm mit 26 Jahren dort eine Chance geben, spricht ebenfalls für seine Qualität.

Noch nie so nah dran

Der Mann mit dem kurzem Namen und den schnellen Beinen weiß, welche Chance ihm da bevorsteht. Er hat immer daran geglaubt, es doch noch in den bezahlten Fußball schaffen zu können. Näher dran als jetzt, war er noch nie.

Auf dem Platz: Arif Et ist zu schnell. Zu schnell für die meisten seiner Gegenspieler. Zu schnell für die Oberliga. Zu schnell für den FC Brünninghausen. Fragt man seinen bald ehemaligen Trainer Maximilian Borchmann, sagt der: „Arif Er ist in einem Wort: Qualität.“ Sein Tempo mit dem Ball ist eigentlich unfair für die Verteidiger in der Regionalliga und „er ist auch noch mannschaftsdienlich“, sagt Borchmann und meint: Es hätten noch mehr als die 18 Tore in der abgelaufenen Saison werden können. Nicht nur, weil Et nicht eigensinnig genug war, sondern weil er sogar noch die eine oder andere Chance liegen ließ. Doch Borchmann sagt zurecht: „Diese Quote spricht für sich.“

Stürmer: Arif Et ist zu schnell für seine Gegenspieler und den FC Brünninghausen

Das Spiel um Platz drei beim Kreispokal-Finaltag in Eichlinghofen war Arif Ets letzter Einsatz für den FCB. Kurz vor Schluss wurde er für Mert Sahin ausgewechselt. © Stephan Schuetze

Neben dem Platz: Der auf dem Platz und in den Trainingsübungen extrem fokussierte Angreifer ist daneben und dazwischen ein großer Spaßvogel, der viel Freude bei seinen Teamkollegen verbreitet: „Er hat die ganze Atmosphäre oft ein bisschen aufgelockert“, sagt Borchmann, der Et auch neben dem Platz „als absoluten Teamplayer“ beschreibt. Et habe viel mit den jüngeren Spielern gesprochen und ihnen Mut zugesprochen: „Das war schon gut“, sagt Borchmann. Auch der Sportliche Leiter Andreas Kluy sagt: „Arif ist immer mit viel Spaß bei der Sache.“

Ein Spieler wie: Was würde dabei herauskommen, wenn man einen Kraftwürfel wie Xherdan Shaqiri mit einem Schnelligkeits-Giganten wie Pierre-Emerick Aubameyang klont? Vermutlich Arif Et. Schnell wie ein Pfeil, ehrgeizig wie der kleine Champions-League-Sieger vom FC Liverpool.

Das sind die Nominierten:

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Wer soll Dortmunds Stürmer des Jahres werden?

4%
4%
Mateus Ayala Cardoniz (TuS Bövinghausen)
30%
30%
Ahmed Ersoy (VfL Kemminghausen)
20%
20%
Arif Et (FC Brünninghausen)
25%
25%
Maximilian Podehl (ASC 09 Dortmund)
21%
21%
Sascha-Marc Reinholz (TuS Bövinghausen)
990 abgegebene Stimmen

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