SVD macht einfache Rechnung auf

DORTMUND Die Rechnung der Regionalliga-Basketballer des SVD 49 Dortmund für die zweite, entscheidende Saisonhälfte ist zumindest auf dem Papier ganz einfach. Zehn Spiele stehen noch aus, gewinnen die 49-ers alle, dann kann ihnen niemand die Meisterschaft nehmen.

von Von Volker Ohm

, 04.01.2008, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
SVD macht einfache Rechnung auf

Sein Einsatz ist gefährdet: Arndt Severing

Die erste Hürde auf diesem Weg wird – ausnahmsweise am Sonntag (16 Uhr, Brügmann) – mit dem Tabellenvorletzten Capone Düsseldorf eine vermeintlich leichte sein. Die Düsseldorfer tauschten zuletzt zwar ihre Amerikaner aus, verpflichteten zudem einen zusätzlichen US-Boy, doch essentiell bessere Ergebnisse sprangen dadurch nicht heraus.

Probleme im Hinspiel

„Im Hinspiel taten wir uns lange Zeit schwer, ehe wir noch einigermaßen deutlich gewannen und im Pokal-Wettbewerb wären wir da fast ausgeschieden“, warnt SVD-Trainer Peter Radegast aber vor allzu viel Siegessicherheit.

Und damit liegt er sicherlich richtig, auch wenn die Derner unter der Woche in einem Trainingsspiel beim Zweitbundesligisten ETB SW Essen (mit dem ehemaligen 49-er Markus Klotz) nach insgesamt 45 Minuten nur mit 76:83 unterlagen.

„Das war ein guter Test, in dem wir lange Zeit gut mithalten konnten. Das war besser als eine reguläre Trainingseinheit“, meinte ein zufriedener Coach Radegast. Allerdings fehlten in Essen Kapitän Kai Friedrich, der mit einem Bluterguss im Knie nicht spielfähig war, und auch Center-Neuzugang Anrdt Severing, der auf Grund eines Magen-Darm-Infekt passen musste.

Bohnenkamp ist fit

Immerhin hat Center-Kollege Thorsten Bohnenkamp seinen Infekt bereits überwunden. Doch Friedrich und Severing sind für Sonntag fraglich, können, wenn dann doch spielbereit, aber sicher nicht ihr volles Potential abrufen. Gesund und munter sind dagegen die beiden US-Boys Gary Johnson und Frank Benson aus ihrem Heimaturlaub zurückgekehrt.

In Essen wirkte sich allerdings noch die Zeitverschiebung auf ihre Leistungen aus, was aber bis Sonntag behoben sein sollte, um den ersten von möglichst zehn Siegen einzufahren.

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