SVD reist zu heimstarken Bielefeldern

Basketball: 2. Regionalliga

"Drei aus sechs" lautet die Vorgabe von SVD-Trainer Sebastian Mlynarski. Soll heißen: Mindestens die Hälfte der noch ausstehenden Saisonspiele soll sein Team noch gewinnen. Die anstehende Auswärtspartie beim TSVE Bielefeld (Samstag/20 Uhr) hat Mlynarski vorsichtshalber mal nicht mit in die Rechnung genommen.

DORTMUND

, 06.03.2015, 14:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schon im Heimspiel gegen den TSVE Bielefeld hatte der SVD das Nachsehen. Im Rückspiel ist die Aufgabe ungleich schwerer.

Schon im Heimspiel gegen den TSVE Bielefeld hatte der SVD das Nachsehen. Im Rückspiel ist die Aufgabe ungleich schwerer.

Zum Spitzentrio der 2. Regionalliga, das die Meisterschaft unter sich ausspielen wird, gehören die Bielefelder zwar nicht, dennoch hält Mlynarski große Stücke auf die Ostwestfalen. Nicht nur, weil sie in eigener Halle kaum ein Spiel verlieren, auch, weil sie am vergangenen Wochenende Tabellenführer Haspe die erst zweite Saisonniederlage beibrachten.

Respekt vor "Werfermannschaft"

Das sorgt für Respekt. "Ein richtiges gutes Team", lobt der SVD-Trainer den Gegner, "das ist eine Werfermannschaft, gerade von Außen." Dass die Bielefelder an guten Tagen ganz passabel treffen, hat der SVD bereits im Hinspiel erfahren.

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Mit 78:80 verloren die Derner damals, vor allem, weil sie Bielefelds Besten, Omar Zemhoute, nicht in den Griff bekamen. 32 Punkte erzielte er, die letzten beiden, spielentscheidenden Punkte von der Linie. "Das müssen wir diesmal besser kontrollieren", fordert Mlynarski deshalb.

Kader ist wieder klein

Durch Verletzungen, berufliche wie private Verpflichtungen und Urlaube ist der SVD-Kader klein. Es steht zu befürchten, dass er sich zum Auswärtsspiel in Bielefeld nur geringfügig vergrößern wird. In keinem Fall mitwirken werden Lucas Lages (Urlaub), Jan Dankmeyer, Mohamed Ayachi und Farid Kahkeshan (alle verletzt).

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Hinter dem Einsatz weiterer Spieler stehen noch Fragezeichen. Jakob Czepek wird nach seinem Urlaub bestimmt zwar gut erholt, aber mit geringer Spielpraxis mitwirken. "Es wird wohl wieder ein kleiner Kader sein", schätzt Mlynarski, "wir müssen improvisieren." Damit kennt er sich ja schon aus. Mehr als ihm lieb ist. 

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