SVD schon Freitag am Ball

DORTMUND Die Basketballer des SVD 49 starten vorzeitig in die Regionalliga-Rückrunde, treten bereits am Freitag Abend (20 Uhr) beim Tabellenneunten BSV Wulfen an.

von Von Volker Ohm

, 29.11.2007, 16:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Arndt Severing und der SVD stehen in der Pflicht.

Arndt Severing und der SVD stehen in der Pflicht.

Die Wulfener sind zumindest mitverantwortlich für eine von zwei SVD-Hinrundenniederlagen. Zum Saisonstart besiegten die Derner den „ewigen Rivalen“, mit dem sie sich in Liga und WBV-Pokal schon manche Schlacht lieferten, zwar mit 72:70, doch siegte der BSV am grünen Tisch, weil US-Boy Frank Benson noch nicht spielberechtigt war.

"Keine Blöße geben"

„Wir wollen uns in Wulfen keine Blöße geben, vielmehr in diesem Jahr kein Spiel mehr verlieren“, gilt für SVD-Trainer Peter Radegast die Konzentration der Gegenwart, in der die Derner mit zwei Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Schwelm in Lauerposition liegen. Für einen Erfolg in Wulfen gilt es vor allem die drei Amerikaner des BSV zu kontrollieren: Robert Franklin und Tim Thompson sowie dem Neuen Rashad McSwine. Das US-Urgestein Rob Stearns wechselte auf die Trainerbank. Mit Daniel Stagneth und Mirko Bregulla sind auch zwei bekannte deutsche Namen im BSV-Kader.

Höher eingeschätzt

 „Es wundert mich schon, dass die nur auf Platz neun stehen, ich hätte die höher so um die Ränge drei, vier oder fünf eingeschätzt“, schätzt Radegast die Wulfener, insbesondere daheim vor großer, lautstarker Kulisse, stärker ein. Die 49-ers selbst müssen auf Flügel Marco Keller verzichten, der an einer Bände-Verletzung laboriert. Außerdem hofft Radegast, dass der frischgebackene Vater Arndt Severing dabei ist.

2. Regionalliga

Auf Punkte beim Unterfangen Klassenerhalt kann die SVD-Reserve am Samstag beim Tabellenvierten der 2. Regionalliga, Hagen-Haspe, nicht unbedingt hoffen. „Die haben ihre Aufstiegsambitionen noch nicht zu den Akten gelegt“, schätzt SVD-Trainer Dirk Ansorge die Hagener sehr stark ein.Günstiger wird die Ausgangslage für die 49-ers durch ihre Personalsituation auch nicht. So wird Spielmacher Frederik Henn verletzt wohl erst wieder im kommenden Jahr zum Einsatz kommen.

Topscorer Ramiro Pomare laboriert an einer Sprunggelenksverletzung – Einsatz in Hagen fraglich. „Im Hinspiel hielten wir eine Halbzeit lang gut mit, bevor einer unserer Einbrüche folgte“, erinnert sich Ansorge aber auch daran, dass bei der 67:87-Niederlage zum Saisonauftakt dem SVD sogar mit Nils Longerich ihr bester Werfer fehlte.

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