Ebbinghaus-Team der Zwischenrunde: Eichlinghofens Keeper ließ seine Gegner verzweifeln

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Erst im Achtmeterschießen gegen Hombruch war für Eichlinghofen Schluss. Besonders der TuS-Torhüter begeisterte mit vielen Paraden - und gehört somit zum Ebbinghaus-Team der Zwischenrunde.

Dortmund

, 06.01.2020, 12:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Team der Zwischenrunde wird euch präsentiert von Ebbinghaus Automobile. Die weiteren Spieler werden im Laufe des Tages auf RN.de/Hallenstadtmeisterschaft veröffentlicht.

Knoblich wehrt sich mit allen Mitteln

In der Halle Renninghausen war es eine der spektakulärsten Minuten der Zwischenrunde. Im Spiel zwischen dem TuS Eichlinghofen und dem TSC Eintracht liefen die letzten 60 Sekunden, der TuS führte mit 2:1. Der TSC drängte jedoch auf den Ausgleichstreffer, feuerte einen Schuss nach dem anderen ab. Doch Torhüter Jan Knoblich (22) wehrte sich mit allen Mitteln gegen ein zweites Gegentor - und adelte später die Eichlinghofener Fans.

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Binnen einer Minute hielt der Keeper gegen den TSC vier Schüsse. Den letzten Eintracht-Abschluss konnte er gerade noch nach vorne abwehren. Mit den Fingerspitzen kam er danach im letzten Moment vor seinem Gegner an den Ball und spitzelte ihn weg. Nicht das einzige Mal an den zwei Zwischenrunden-Tagen, dass Knoblich sein Team vor einem Punktverlust bewahrte.

Jan Knoblich hält direkt Dominic Haakes ersten Achtmeter

In der letzten Partie, dem Entscheidungsspiel gegen den Hombrucher SV, bot sich den Zuschauern in der Halle Renninghausen allerdings ein ungewöhnlicher Anblick: Beim Versuch, einen hohen Pass abzufangen, konnte Knoblich den Ball nicht richtig festhalten. Hombruchs Kevin Mattes hatte daraufhin leichtes Spiel, musste nur noch einschieben.

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Ein Patzer, der den TuS-Keeper zwar ärgerte, aber nicht aus der Bahn warf. „Ich mache im Finale den einen Bock, aber dafür hole ich dann wieder drei, vier Bälle raus“, sagte er nach der Partie.

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Im Achtmeterschießen sah es dann sogar erst so aus als würde er zum Helden des Abends werden. Knoblich hielt direkt den ersten Schuss von Hombruchs Dominic Haake. Im Anschluss vergab der TuS jedoch drei Achtmeter - und schied dramatisch aus.

Erst im siebten Spiel die erste Niederlage für den TuS Eichlinghofen

„Alle Mann sind jetzt erst mal natürlich frustriert“, sagte der 22-Jährige. „Von der Mannschaftsleistung war das mit das beste Turnier von uns.“ So habe Eichlinghofen sich in jedes Spiel reingekämpft. Dass sie im gesamten Turnierverlauf erst im siebten Spiel eine Niederlage einstecken mussten, „sagt schon einiges“, stellte er fest.

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Doch trotz der guten Auftritte überwog am Samstagabend erst mal der Frust über das verpasste Weiterkommen. „Es ist traurig, wenn du so kurz vor der Endrunde ausscheidest.“ Doch neben Frust verspürte er auch Stolz - auf die eigene Leistung, auf die seiner Mannschaft und auf die TuS-Anhänger, die zahlreich in der Halle erschienen waren.

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„Wir haben die geilsten Fans“, stellte er klar. Sowohl die Anzahl der Anhänger als auch die Art und Weise, wie sie Stimmung während der Eichlinghofener Spiele machten, sei etwas Besonderes. „Das zieht eine Mannschaft auch mit“, erklärte Knoblich.

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