Top-Verstärkung im Abstiegskampf - VfR Kirchlinde holt einen absoluten Knipser

hzKreisliga A

Der Verbleib in der Kreisliga A ist für den VfR Kirchlinde bedroht. Nun soll ein neuer Stürmer für die dringend gebrauchten Tore sorgen - und ist in Dortmund bestens bekannt.

Dortmund

, 18.01.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der VfL Kirchlinde hat noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Nachdem der A-Ligist bereits Florian Peter (defensives Mittelfeld, von TuS Deusen) und Sascha Berneike (Innenverteidiger, von Hertha Recklinghausen) zurück zum Bärenbruch holte, kommt nun auch noch ein Spieler mit einem in Dortmund bekannten Namen.

„Einige Trainingseinheiten vor der Winterpause, haben sich beide Seiten voneinander überzeugt und wir freuen uns, dass der Wechsel reibungslos über die Bühne gegangen ist.“ So begrüßt der A-Ligist auf der eigenen Facebook-Seite seinen neuen Stürmer Sascha-Marc Reinholz.

Den TuS Bövinghausen schoss er in die Landesliga

Der spielte zuletzt beim TuS Bövinghausen und hatte vor allem in der Saison 2017/2018 mit 20 Treffern in 19 Partien einen großen Anteil am Aufstieg Bövinghausens (damals von der Kreisliga A in die Bezirksliga).

Top-Verstärkung im Abstiegskampf - VfR Kirchlinde holt einen absoluten Knipser

Sascha-Marc Reinholz machte sich in Dortmund schon beim TuS Bövinghausen einen Namen. © Nils Foltynowicz

In der Bezirksliga traf er sogar 28 Mal, wechselte dann aber zu RW Germania und sagte damals zu seinem Wechsel: „Zuletzt hat mir in Bövinghausen die Wertschätzung gefehlt. Da bei den Rot-Weißen einige meiner Kumpels spielen, habe ich mich zu einem Wechsel entschlossen“.

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Reinholz und Germania - das passte jedoch nicht wirklich zusammen. Noch vor dem ersten Spieltag war er zurück beim TuS, kam unter Thorsten Legat aber kaum zum Einsatz, auch weil er ihn „im linken oder im rechten Mittelfeld einsetzte, dabei bin ich seit drei Jahren Mittelstürmer“, so Reinholz.

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Also spielte der Offensivmann für die zweite Mannschaft in der Kreisliga C, holte sich dort aber schnell einen Platzverweis ab und war fortan drei Monate gesperrt. „Das war im Spiel gegen Hellweg Lütgendortmund. Es sind Zuschauer auf den Platz gelaufen und dann habe ich einen weggeschubst“, beschreibt Reinholz selbst die Situation aus dem vergangenen Oktober.

Neues Kapitel beim VfR Kirchlinde

Nun schreibt er also in Kirchlinde ein neues sportliches Kapitel. „Wir hatten einfach ein bisschen Glück, dass in unserer Mannschaft ein paar Kollegen von ihm spielen. So kam der Kontakt zu stande und er war dann beim Training. Ich bin froh, dass wir ihn überzeugen konnten. Er wird unsere Qualität heben“, freut sich Kirchlindes Trainer Markus Ottenberg über die Verstärkung.

Die sportliche Qualität von Reinholz sei unbestritten. „Aber für mich ist auch wichtig, dass er menschlich absolut top ist und charakterlich in unserer Mannschaft passt“, so Ottenberg.

Wo Neulinge sind, sind Abgänge oft nicht weit entfernt. So auch in Kirchlinde. Tim Schubert (zur DJK Nette) und Marcel Christofzik (Hellweg Lütgendortmund) verlassen den VfL zur Rückrunde.

Für Reinholz selbst, soll der VfR Kirchlinde ein Zwischenschritt sein: „Ich möchte in der Rückrunde wieder Spielpraxis sammeln und im Sommer dann gucken, was geht. Vorher möchte ich ihnen aber den Gefallen tun, dass sie nicht absteigen.“

Das ist auch das klar ausgegebene Ziel beim VfR Kirchlinde. „Für uns zählt erst einmal nur der Klassenerhalt“, ist sich Ottenberg der Aufgabe für die Rückrunde bewusst. „Wir hatten bisher vier Trainingseinheiten, die Jungs haben Bock, es waren viele Leute beim Training. Sie brennen darauf zu zeigen, dass mehr in der Mannschaft steckt, als es der derzeitige Tabellenplatz ausmacht“, so Ottenberg.

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