Torfestival bei Roj, harte Arbeit für Körne, Hannibal im Fluss

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Die Vorbereitung der Dortmunder Klubs auf den bevorstehenden Start der Meisterschaft geht in die heiße Phase. Am Donnerstagabend testeten die drei Bezirksligisten FC Roj, TuS Körne und TuS Hannibal.

Dortmund

, 06.02.2020, 22:34 Uhr / Lesedauer: 3 min

Wichtig war der Testlauf aber auch für die Gegner der drei Bezirksligisten. A-Ligist Alemannia Scharnhorst empfing Hannibal. Westfalia Huckarde, ebenfalls A-Ligist, trat in Körne an. B-Ligist Phönix Eving war Gast beim FC Roj.

FC Roj - Phönix Eving 4:6 (2:1)

Es war das Spiel zweier Mannschaften, die in ihrer jeweiligen Liga aktuell unter gänzlich unterschiedlichen Vorzeichen spielen. Während der FC Roj im unteren Tabellendrittel der Bezirksliga überwintert hat und alles daran setzen muss, wieder Boden gutzumachen, richtet der B-Ligist aus Eving als Tabellendritter den Blick ganz klar nach oben. Entsprechend motiviert ging Phönix am Donnerstagabend auch zu Werke und hatte letztlich tatsächlich mit 6:4 das bessere Ende für sich.

Rojs sportlicher Leiter, Yunus Kop, war trotz der Niederlage nicht tief enttäuscht. „Klar, bitter ist so eine Niederlage gegen einen Kreisligisten schon. Aber man muss auch sagen, dass Eving sich heute richtig reingehängt hat. Für uns war das heute eher ein Spiel, in dem wir möglichst viele von den Jungs zum Einsatz gebracht haben, die bislang noch nicht so oft auf dem Platz gestanden haben.“ Die machten das in der ersten Hälfte auch gut und gingen durch Tore von Mazlum Bingöl und Mahmut Kop in Führung. Adellah Mohammed gelang nach der Pause sogar ein Doppelschlag. Trotzdem reichte es am Ende nicht zum Sieg.

Kop ist dennoch zuversichtlich, dass mit seiner ersten Elf der Start nach der Winterpause für den FC Roj gelingen wird. „Wir haben für das nächste Wochenende deshalb auch ganz bewusst auf ein weiteres Testspiel verzichtet, um allen Spielern nochmal etwas Zeit zur Regeneration zu geben und vor allem im Training an den Punkten zu arbeiten, an denen es heute noch gehakt hat.“

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TuS Körne - Westfalia Huckarde 3:2 (1:1)

Vielleicht nicht das Maß der Dinge, aber doch zwei Topteams sind der TuS Körne in der Bezirksliga und Westfalia Huckarde eine Etage tiefer in der A-Liga. Beide Teams sind aktuell Tabellenzweite und rechnen sich noch Chancen aus, am Ende der Saison Großes geschafft zu haben.

Entsprechend intensiv ging es daher auch am Donnerstag beim Test in Körne zu. „Huckarde hat das richtig gut gemacht und uns einiges abverlangt“, lobte Körnes Trainer Dominik Grobe nach dem Spiel die Gäste. „Wir sind erstmal gar nicht so gut ins Spiel gekommen. Da war viel Sand im Getriebe, Und wir haben viel zu lange gebraucht, um das abzustellen. Das hat mir nicht gefallen. Da hätte ich mir schon mehr Engagement gewünscht.“ So richtig zufrieden war Grobe nur mit den letzten 20 Minuten seiner Mannschaft, als Sebastian Schürmann auch zum vorentscheidenden 3:1 trag. Zuvor waren Andreas Bach und Marcel Senft für Körne erfolgreich gewesen.

Grundsätzlich ist Grobe mit der Vorberieitung aber absolut zufrieden. „Wir haben ja heute im Testspiel auch nichts Neues mehr ausprobiert, weil die Vorbereitung sonst schon richtig gut gelaufen ist. Ich denke, wir sind für das erste Ligaspiel gegen Holzwickede in zehn Tagen gut gerüstet.“

Alemannia Scharnhorst - TuS Hannibal 1:6 (0:2)

Im oberen Mittelfeld der Bezirksliga auf Platz 6 angelangt, hat der TuS Hannibal bislang eine solide Saison gespielt. Vom A-Liga Gegner Alemannia Scharnhorst kann man das gerade nicht sagen. Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga in der vergangenen Saison ist das Team nun schon wieder im Tabellenkeller angekommen.

Dieser Unterschied wurde auch beim Aufeinandertreffen beider Teams deutlich sichtbar. Und das obwohl Hannibals Trainer Hamsa Berro im Moment gar nicht über den vollen Kader verfügen kann. „Wir haben einige Verletzte, sind deshalb personell nicht gerade gut aufgestellt. Daher war das heute auch für uns die Gelegenheit gegen Scharnhorst mal einige Sachen auszuprobieren, die wir im Training einstudiert haben. Das hat schon ganz gut geklappt.“ Dreimal traf Kadir Kopu für Hannibal. Zudem waren Noureddien El Yahyaoui, Eduardo Ribeiro und William Najdi für den Klub erfolgreich.

Trotz des deutlichen Ergebnisses fand der Trainer aber Kritikpunkte. „Offensiv war das heute keine besonders konzentrierte Leistung. Da wurden für meinen Geschmack deutlich zu viele Chancen versemmelt.“

In den letzten zehn Tage bis zum Ligastart werde er daran arbeiten lassen, aber auch am Defensivverhalten seines Teams. „Das ist mir in der Rückwärtsbewegung manchmal einfach noch etwas zu lässig. Aber das kriegen wir in der Griff.“

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