Torwart-Wechsel: Deshalb steht beim SV Brackel nie zweimal der gleiche Keeper im Tor

Fußball-Landesliga

Der SV Brackel 06 bestreitet sein erstes Landesliga-Heimspiel gegen Westfalia Langenbochum. Im Vergleich zum Saisonauftakt in Wattenscheid wird es einen Torwart-Wechsel geben.

Dortmund

, 24.08.2019, 16:33 Uhr / Lesedauer: 2 min
Torwart-Wechsel: Deshalb steht beim SV Brackel nie zweimal der gleiche Keeper im Tor

Brackels Trainer Giovanni Schiattarella gibt am Sonntag wieder die Kommandos. © Stephan Schuetze

Es hat allerdings nichts mit Altersmilde zu tun, dass Dennis Wegner (40) dem jüngeren Viktor Theisen im ersten Heimspiel seines SV Brackel 06 gegen Schlusslicht Westfalia Langenbochum (Sonntag, 15 Uhr, Oesterstraße 66, 44309 Dortmund oder bei uns im Livestream) den Vortritt lässt.

Einigung bis zur Winterpause

„Wir haben uns geeinigt, bis zur Winterpause zu wechseln. Mittel- und langfristig soll Viktor die Nummer eins werden“, erklärt Wegner. Als Torwarttrainer entscheidet er mit, wie die Position zu besetzen ist. Der Routinier ist dabei aber ganz auf einer Linie mit seinem Trainer Giovanni Schiattarella, der auch ein Grund dafür ist, dass Wegner überhaupt noch spielt.

„Als Giova mich fragte, ob ich Lust auf Brackel hätte, habe ich sofort zugesagt. Ich mag einfach seine Art, Fußball spielen zu lassen.“ Aber der Coach ist nicht der einzige Grund, am Ball zu bleiben. „Es juckt noch. Ich spüre nicht das Verlangen, aufzuhören. Was in einem oder zwei Jahren ist, kann ich allerdings noch nicht sagen.“

Toetz bereitet die Mannschaft vor

Eine Luststeigerung auf eine weitere aktive Teilnahme am Fußballgeschehen könnte der erste Saisonsieg gegen Langenbochum sein. Auf das Spiel bereitete Co-Trainer Andreas Toetz die Mannschaft vor, da Schiattarella erst zum Spiel am Sonntag aus dem Urlaub zurückkehrt. Wegner griff dem neuen „Co“ unter die Arme. „Das lief alles reibungslos. Auch wir sind uns darin einig, wie wir Fußball spielen lassen wollen.“

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Selbst wenn der Coach also nicht körperlich anwesend war, so ließ er seine Fußball-Philosophie in vertrauten Händen zurück. Neben aller Taktik zählt am Sonntag aber auch das Ergebnis. Wegner erklärt, Westfalia Langenbochum sei als Aufsteiger sehr schwer einzuschätzen. „Aber Ziel ist natürlich der erste Saisonsieg.“

„Die Mannschaft hat es mir leichtgemacht“

Dem stimmt Toetz zu. Für ihn war es „eine neue Situation, aber die Mannschaft hat es mir leichtgemacht“. In Wickede, bei seinem langjährigen Ex-Verein, sei er als gestandener Spieler oft für die gute Laune zuständig gewesen. „In meiner neuen Rolle generell und jetzt speziell, da Giovanni im Urlaub war, musste ich mich umstellen. Aber mit dieser lernwilligen Mannschaft klappte das wirklich gut.“

Toetz glaubt, dass die Mannschaft sehr gut vorbereitet in die Partie gegen Langenbochum geht. „Wenn wir das im Training Einstudierte umsetzen und im ersten Heimspiel guten Offensivfußball bieten, starten wir mit vier Punkten in die Saison. Das wäre dann auch völlig in Ordnung.“

Nur Seidel fehlt

Für die Brackeler spricht auch die entspannte Personalsituation. Wenn der Trainer am Sonntag bestens erholt aus dem Urlaub erscheint, darf er sich sicher sein, dass nur Daniel Seidel, der seinerseits in der Ferne Erholung sucht, fehlt.

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