Trainer: Dominik Grobe vom DJK TuS Körne beherrscht die Mischung aus Spaß und Disziplin

Elf des Jahres

Dominik Grobe geht in sein sechstes Jahr beim TuS Körne. Der Coach hat eine Mannschaft entwickelt, die zusammen und für ihn durchs Feuer geht. Das Geheimnis: Die richtige Mischung.

Dortmund

, 16.06.2019 / Lesedauer: 3 min
Trainer: Dominik Grobe vom DJK TuS Körne beherrscht die Mischung aus Spaß und Disziplin

Dominik Grobe ist als Trainer des Jahres nominiert. © Laryea

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Damit konnte vor dieser Saison niemand rechnen: Der DJK TuS Körne marschierte als Aufsteiger auf Rang drei der Bezirksliga. Möglich machte das neben einer Mannschaft, die zusammensteht, auch der taktische Ansatz von Trainer Dominik Grobe.

Aus Hessen nach Dortmund

Der Coach kam vor einigen Jahren aus Neu-Isenburg in Hessen zurück nach Dortmund, übernahm die Truppe in der Kreisliga A und formte aus ihr eine schlagkräftige Mannschaft.

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Auf dem Platz: Dominik Grobe ist sehr ehrgeizig und will Fortschritte sehen. Im Training und im Spiel. Fehler, die zweimal passieren, ärgern ihn. Stillstand ist für ihn unverzeihlich. Aber: „Bei uns herrscht eine gute Mischung aus Disziplin und Spaß“, sagt Grobe. In den zwei Trainingseinheiten a zwei Stunden treibt er seine Truppe zur Maximialleistung: „Zwei Stunden Vollgas mit 18 Mann. Das finde ich besser als drei Einheiten mit je 12“, sagt Grobe. „Er guckt, dass wir uns verbessern“, sagt Innenverteidiger Andreas Brach, „das sieht man auch sehr gut bei den Jüngeren, dass das auch funktioniert.“ Grobe arbeitet sehr taktisch, erarbeitet für die Wochenenden einen Matchplan: „Er lässt viel mit Ball arbeiten, die Taktik spielt aber immer eine Rolle“, sagt Brach. In der Kabine sei Grobe meist sachlich, spricht in der Kabine ruhig an, „was wir zu verbessern haben“, sagt Brach. Grobe selbst meint: „Es gab schon Halbzeiten, in denen war ich richtig laut. Das passiert bei mir aber nicht geplant, sondern intuitiv.“

Neben dem Platz: „Eine gewisse Distanz ist wichtig“, sagt Grobe selbst, gibt aber auch zu, dass nach fünf Jahren eine Beziehung zur Mannschaft entstanden ist, die über das normale Trainer-Dasein hinausgeht. „Er ist schon ein Kumpeltyp“, sagt Brach, „aber er trennt das gut. Man kann sehr gut mit ihm quatschen.“ Das offene Ohr, das Grobe immer hat, kommt auf jeden Fall in der Mannschaft gut an, auch die eine oder andere Mallorca-Fahrt hat er schon bereichert.

Ein Trainer wie: Sandro Schwarz von Mainz 05. Taktisch voll auf der Höhe und eine sympathische junge Truppe im Rücken. Dazu noch jung und durchaus mit Ambitionen für Höheres.

Diese Trainer sind nominiert:

Umfrage

Wer soll Dortmunds Trainer des Jahres werden?

31%
31%
Frank Eigenwillig (RW Germania)
34%
34%
Dominik Grobe (TuS Körne)
7%
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Giovanni Schiattarella (SV Brackel 06)
9%
9%
Daniel Sekic (ASC 09 Dortmund)
19%
19%
Sven Thormann (TuS Bövinghausen)
1119 abgegebene Stimmen

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