TSC Eintracht überwintert auf Platz eins

DORTMUND Die Reserve des TV Hörde verabschiedete sich mit einem Auswärtssieg in die Weihnachtspause.

von Von Klaus Wilke

, 17.12.2007, 16:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Verbandsliga VC Bottrop II - TV Hörde II 1:3 (25:20, 22:25, 11:25, 21:25) – Die Hörder kletterten mit dem sechsten Erfolg wieder auf Rang drei, jedoch schon satte acht Punkte hinter dem Spitzenduo TSC Münster und VC Freudenberg. Nach dem Kaltstart (organisatorische Schwierigkeiten beim Gastgeber) und dem Verlust des Auftaktsatzes kam der Hörder Angriffsmotor rasch auf Betriebstemperatur. Auf der Zuspielposition spielte der junge Jonas Schroer einen Tag nach seinem 18. Geburtstag über vier Sätze für den von der Bank interessiert zuschauenden Stammspielmacher Alex Rack eine exzellente Rolle.

Landesliga

VfL Bad Berleburg - TSC Eintracht 0:3 (13:25, 14:25, 13:25) – Die Eintrachtler verteidigten ihren Platz an der Sonne und überwintern als Tabellenführer vor dem verlustpunktgleichen TV Salchendorf. Beim neunten Sieg in Serie spielte der TSC wie aus einem Guss und besserte mit dem Kantersieg zugleich sein Ballverhältnis auf. Gegen den hoffnungslos überforderten Aufsteiger aus dem Wittgensteiner Land inszenierten die sich abwechselnden TSC-Spielmacher Jens Gollnow und Robert Wolthers einen verwirrenden Angriffswirbel, bei dem die Netzspieler Zühlke, Nelson, Lang, Krukau. Morton und Sietz sich nach Herzenslust austoben konnten. Der seit Wochen in Topform spielende Aliaksei Krukau absolvierte das letzte Spiel im TSC-Dress. Der Außenangreifer wird aus beruflichen Gründen Dortmund im neuen Jahr verlassen.

Frauen-Landesliga SG FdG Herne II - TV Asseln 3:1 (25:13, 20:25, 25:16, 25:13) – Die Asselner Damen konnten an die jüngste Leistung nicht anknüpfen. Die achte Niederlage des Aufsteigers muss jedoch relativiert werden und ist keinesfalls als Rückschritt auf dem Weg zum angestrebten Klassenerhalt zu werten. Der Gegner spielt schon jetzt in einer anderen Klasse und gilt mit seiner gleichzeitig in der NRW-Liga der Jugend spielenden Mannschaft als haushoher Meisterschaftskandidat. Die von Daniel Köth erst in der zweiten Woche trainierten Damen brachten immerhin das Kunststück fertig, dem Gastgeber den zweiten Satz abzunehmen. Mannschaftssprecherin Tanja Redicker musste neidlos die Überlegenheit anerkennen: „Der Block kam oft zu spät und stand an der falschen Stelle, unsere Annahme war so schlecht, dass wir am Netz keinen Druck machen konnten“

Lesen Sie jetzt