TSC Hansa ist Meister, Verbandsliga-Duo steigt ab

Tennis

Die Tennis-Herren des TSC Hansa sind am Ziel. Mit dem 6:3 beim TC Iserlohn II ist ihnen schon vor dem letzten Spiel die Westfalenmeisterschaft und der Aufstieg in die Regionalliga nicht mehr zu nehmen. Besonders viel Gegenwehr leisteten die Iserlohner allerdings nicht. Zwei Verbandsligisten erlebten einen schwarzen Sonntag.

DORTMUND

, 11.06.2017, 18:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
So jubelt der neue Westfalenmeister: Der Titel ist dem TSC Hansa nicht mehr zu nehmen.

So jubelt der neue Westfalenmeister: Der Titel ist dem TSC Hansa nicht mehr zu nehmen.

Auf diesen Moment haben sie so lange gewartet. Mehrere Jahre waren es gleich, in denen Hansa immer wieder anderen Mannschaften den Vortritt lassen musste. Und als es diesmal endlich so weit war, da ging es alles ganz schnell. Etwas mehr als drei Stunden waren auf der Anlage ganz in der Nähe des Iserlohner Seilersees gespielt, da hatten die Hanseaten ihre fünf Mannschaftspunkte, die sie zum Sieg brauchten, auch schon zusammen.

Drei klare Zweisatz-Siege in den Einzeln

Marc Fornell, Igor Rivchin und Mischa Nowicki legten mit klaren Zwei-Satz-Siegen in der ersten Einzelrunde zum 3:0 vor, Felix Ewers und Daniel Pashayan sorgten in der zweiten Runde mit ebenso klaren Erfolgen für die Entscheidung. Als die 5:0-Führung der Hanseaten feststand, stand nur noch Hansas Nummer eins, der Slowene Tom Kocevar-Desman, auf dem Platz. Er absolvierte das einzige Drei-Satz-Match des Tages – auch das ging an die Hanseaten. Kocevar-Desman hatte gegen Iserlohns Jordi Walder zunächst zwar noch Anlaufschwierigkeiten, gewann letztlich aber mit 3:6, 6:0 und 6:2.

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So endete der sportliche Teil des Tages deutlich entspannter als er begann. „Ich war mega nervös“, gab Mannschaftsführer Oliver Janz zu, als sich das Team sich in Richtung Iserlohn auf den Weg machte. Als es dort ankam, löste sich die Anspannung aber schnell. „Als ich gesehen habe, dass Iserlohn keine weiteren ausländischen Spieler aufgeboten hat, wusste ich: Das schaffen wir“, so Janz. Er sollte letztlich Recht behalten.

DTK Rot-Weiß entledigt sich Abstiegssorgen

Aller Abstiegssorgen entledigte sich Westfalenligist DTK Rot-Weiß, der in Paderborn mit 6:3 gewann. Die Dortmunder spielten auf Risiko, sie setzten an den beiden unteren Positionen die Nachwuchskräfte Felix Großfeld und Philipp Davidowski ein, um die gleichzeitig spielende zweite Mannschaft mit Ausleihen aus der Ersten zu unterstützen. Die Rechnung ging auf: 4:2 führte der DTK Rot-Weiß nach den Einzeln – das sollte reichen.

Für die Verbandsligisten war es ein schwarzer Sonntag. Nicht nur, dass Grävingholz, Hansa II und Kirchhörde allesamt Niederlagen kassierten, die Hanseaten und Grävingholz müssen sich nun mit dem Gang in die Ruhr-Lippe-Liga vertraut machen.

Grävingholz und Hansa II abgestiegen

Der TC Grävingholz kassierte mit dem 1:8 in Gütersloh die vierte Niederlage im vierten Spiel. Zwei Spiele gegen die Spitzenteams der Gruppe stehen zwar noch aus, doch Mannschaftsführer Oliver Schrinner ist Realist: „Der Abstieg ist besiegelt.“ Wenig besser sieht es für den TSC Hansa II aus, der seine Doppelaufgabe am Wochenende erwartungsgemäß ohne Sieg beendete. Am Samstag gab es ein 3:6 im Nachholspiel gegen Soest, am Sonntag ein 2:7 gegen Bielefeld II. Auch ein Sieg am letzten Spieltag hilft den Wellinghofern nicht mehr.

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Besser steht es um den TC Kirchhörde. Gegen den verstärkten Lüdenscheider TV verlor er zwar glatt mit 2:7 (Daniel Limberg holte den einzigen Sieg im Einzel und baute seine Bilanz auf 4:1 aus, im Doppel siegten Neul/Panzau), hat aber am letzten Spieltag gegen Schwelm noch alles in eigener Hand. Dann haben die Kirchhörder ihr Endspiel. 

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