TSC Hansa startet mit Sieg in die Saison

Tennis: Westfalenliga

Der Auftakt gestaltete sich knapper als angenommen. Mit einem 5:4-Erfolg bei Aufsteiger TC Rechen Bochum starteten die Westfalenliga-Herren des TSC Hansa in die Saison. Nach der ersten Einzelrunde sollte es noch nach einer deutlicheren Angelegenheit aussehen.

DORTMUND

, 04.05.2015, 11:09 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auf geht‘s in die neue Saison (hinten v.l.): Marco Neubau, Sven Bendlin, Mischa Novicki, Isak Arvidsson, Philipp Leonardt sowie (vorn v.l.) Oliver Janz, Marc Fornell und Igor Rivchin vom TSC Hansa.

Auf geht‘s in die neue Saison (hinten v.l.): Marco Neubau, Sven Bendlin, Mischa Novicki, Isak Arvidsson, Philipp Leonardt sowie (vorn v.l.) Oliver Janz, Marc Fornell und Igor Rivchin vom TSC Hansa.

3:0 führten die Hanseaten nach den Siegen von Marc Fornell, Mischa Nowicki und Sven Bendlin. In der zweiten Runde legte allerdings nur noch Marco Neubau, der in der vergangenen Saison in Einzel und Doppel ungeschlagen blieb und an diese starke Form anzuknüpfen scheint, nach. Igor Rivchin verlor hingegen in zwei Sätzen, auch Hansas neue Nummer eins, der Schwede Isak Arvidsson, patzte bei seinem Debüt.

"Muss sich erst noch umstellen"

Glatt 3:6, 1:6 unterlag er dem Niederländer Stephan Fransen. „Er hat viel auf Hartplatz gespielt und muss sich erst noch umstellen“, erklärte Hansas Mannschaftsführer Oliver Janz. „Isak hat trotz der Niederlage aber angedeutet, dass er noch viel mehr Potenzial hat.“

Nach der 4:2-Führung im Einzel brauchte der TSC Hansa ein sicheres Doppel, um den Sieg einzufahren – und das hatte er in Marc Fornell und Marco Neubau. „Im vergangenen Jahr haben die beiden drei Future-Turniere im Doppel gewonnen, da habe ich mir keine großen Sorgen gemacht“, so Mannschaftsführer Janz. Er sollte nicht enttäuscht werden, zweimal mit 6:1 setzte sich das Hansa-Doppel gegen die Bochumer Bastianj Bornkessel und Alexander Storck durch.

DTK Rot-Weiß macht früh alles klar

Dass die Saisonpremiere schon nach den Einzeln entschieden sein könnte, das hatten sie bei den Westfalenliga-Damen des DTK Rot-Weiß schon eingeplant. Immerhin ging es gegen den TC Kamen-Methler, einen der Favoriten der Gruppe. Tatsächlich fiel die Entscheidung früh – allerdings zu Gunsten der Dortmunderinnen. Mit dem 8:1-Sieg auf eigener Anlage sorgten sie für die größte Überraschung des Spieltags.

In die Karten spielte den Dortmunderinnen, dass Kamen ohne ihre Spitzenspielerinnen, die Mordeger-Schwestern Yana und Tayisiya, beide aus Dortmund, antraten. Auch auf ihre Nummer drei, die Ukrainerin Anna Shkudun, verzichteten sie. „Diesen Vorteil haben wir genutzt“, so Sportwart Phillip Karwasz. Anastasia Meglinskaya, Karina Geeven bei ihren Debüt und Anke Niggemann gewannen ihre Einzel in zwei Sätzen, Kenia Dmitrieva und Arevik Tumanyan setzten sich im Match-Tiebrak durch – mit 5:1 führte der DTK Rot-Weiß uneinholbar.

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