TSC: Koesers Doppelschlag sorgt für klares Ergebnis

Hockey: DHG verschafft sich Luft

22.05.2007 / Lesedauer: 3 min

Die 1. Hockey-Herren des TSC Eintracht entschied das Oberliga-Spitzenspiel beim ETB SW Essen mit 4:1 eindeutig für sich. Die Mannschaft festigte den 2. Tabellenplatz, von dem sie lediglich theoretisch noch verdrängt werden kann. Der bisherige Dritte ETB SW Essen kann den TSC nicht mehr von Platz zwei verdrängen. Eintracht-Trainer Christian Marquardsen hatte ein gefälliges und anspruchsvolles Spiel gefordert. Diese Forderung konnte die Mannschaft nicht ganz in die Tat umsetzen. Seine Mannschaft war zu Beginn spielüberlegen, konnte jedoch selbst beste Situationen nicht in Tore ummünzen. So dauerte es bis zur 18. Minute, als Moritz Oesterlink zum 1:0 traf. Maxi Koeser entschied dann das Spiel mit einem «Doppelschlag» (42./43. Min.). Essen verkürzte noch auf 1:3, doch Lukas Kessler markierte in der 60. Minute den 4:1-Endstand für den TSC. Besonders erfreulich, dass sämtliche Torschützen dem Jahrgang 1988 entstammen und damit die jüngsten Akteure auf dem Platz waren. «Klassenkamerad» Dortmunder Hockey-Gesellschaft (DHG) kam dem Oberliga-Erhalt mit dem 7:0 (1:0) gegen Uhlenhorst Mülheim 3 einen Riesenschritt entgegen. Dittmann erzielte einen lupenreinen Hattrick. Obwohl der Sieg letztendlich noch höher hätte ausfallen können, haben die Dortmunder etwas für ihr Torverhältnis getan. Ein Schlüsselspiel steht in 14 Tagen bei der Bielefelder TG an, bei einem Sieg kann sich das Heringer-Team vor Bielefeld auf Platz fünf schieben. Der Abstiegskampf wird aber bei zwei ausstehenden Spielen noch für Spannung bis zum letzten Spieltag sorgen, wenn die DHG den TSC Eintracht zum Derby empfängt. Mit einem unerwarteten 2:1-Auswärtssieg auf Naturrasen kehrten die 2. Herren des TSC Eintracht aus Osnabrück zurück. Durch diesen Sieg beim Tabellenführer belegt die DHG 2 den Aufstiegsplatz in der 2. Verbandsliga. Den 0:1-Rückstand glich Dieter Meyer nach der Pause aus. Zehn Minuten vor Spielschluss erzielte Vajk Deaky den verdienten Sieg-Treffer. Die Mannschaft, verstärkt durch fünf A-Jugendliche, überzeugte kämpferisch. Nicht alltäglich übrigens, dass Vater und Sohn in einem Team spielen. Das Tor hütete Roland Lohsträter, sein Sohn David spielte auf dem Feld. .

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