Türkspor-Gegner meldet drei weitere Coronafälle - Klub ist alarmiert

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Türkspor Dortmund hat am Freitagabend ein Testspiel beim SuS Oberaden bestritten. Mittlerweile ist bekannt, dass ein Corona-infizierter Spieler gespielt hat. Nun meldet der SuS drei weitere Fälle.

Dortmund

, 04.08.2020, 14:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Fußball-A-Ligist SuS Oberaden, gegen den Türkspor Dortmund am vergangenen Freitag (31. Juli) ein Testspiel bestritten hat, meldet drei weitere Corona-Fälle. Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf vier. „Insgesamt sechs Tests sind schon ausgewertet worden: Vier sind positiv, zwei negativ“, sagt Fausto Nuzzo, Geschäftsführer und Sportlicher Leiter des SuS. Wie reagiert Türkspor Dortmund auf die neuerliche Entwicklung?

Am Samstag nach dem Testspiel klagte ein SuS-Akteur unter anderem über Geschmacksverlust und ließ sich in Dortmund testen. Das Ergebnis: positiv – an Covid-19 erkrankt. Der Vorfall wurde sofort dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet und das ordnete an, dass alle Spieler sowie Trainer getestet werden müssen.

„Wir haben in dem Spiel gegen Türkspor alle Vorschriften beachtet, für die Mannschaften sechs Kabinen geöffnet, sodass der Mindestabstand eingehalten werden konnte. Zudem haben maximal zwei Spieler gleichzeitig duschen dürfen. Sogar die Bälle haben wir desinfiziert“, sagt Nuzzo. „Mehr kann man einfach nicht machen.“

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Tim Eibold, Sportdirektor bei Türkspor Dortmund, muss am Dienstag eine Menge Fragen beantworten. Haben sich die TSD-Verantwortlichen und Spieler mittlerweile testen lassen? Wie verfährt der Verein weiter? Wird normal trainiert und gespielt? „Die Jungs machen momentan individuelle Läufe. Der normale Trainingsbetrieb pausiert bis Donnerstagmittag“, sagt Eibold.

Türkspor lässt in zwei Gruppen testen

Bis dahin - so hofft der Sportdirektor - hat der Verein alle Testergebnisse beisammen. In zwei Gruppen lassen sich die Türkspor-Spieler und Verantwortlichen testen, einmal am Dienstag (4. August) und einmal am Mittwoch (5. August). All das geschieht in der Arztpraxis von Dr. Akin Kara, der auch Vorsitzender von Türkspor ist.

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„Wir müssen nun tagtäglich gucken, wie die Entwicklungen sind. Es ist eine schwierige Situation für uns alle. Keiner weiß momentan genau, wie er sich verhalten soll. Mir persönlich fehlt auch einfach der Leitfaden“, sagt Eibold.

Spätestens am Donnerstag möchte Türkspor nun Gewissheit haben, ob sich ein Akteur aus dem Verein infiziert hat. Dann entscheidet der Klub auch, ob das geplante Testspiel am Donnerstag beim Bezirksligisten FC Nordkirchen stattfinden kann.

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Andreas Edelstein, Vorsitzender des Kreisjugendausschusses betonte aber schon vorab: „Wenn von Türkspor Dortmund keine negativen Tests vorliegen, dann sollen sie auch nicht spielen. Momentan haben wir aber noch nicht abgestimmt, wie wir das kontrollieren wollen“, so Edelstein.

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