Türkspor Dortmund wertet seinen Kader mit einem weiteren Oberliga-Spieler auf

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Der Fußball-Landesligist Türkspor Dortmund hat zehn Tage vor Saisonbeginn noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und in das Regal der Oberliga-Spieler gegriffen.

Dortmund

, 26.08.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Türkspor Dortmund hatte bis Dienstag insgesamt fünf ehemalige Oberliga-Spieler für die anstehende Spielzeit verpflichtet: Marcel Reichwein, Kerim Acil, Aldin Kljajic (alle Holzwickeder SC), Nino Saaka (Kaan-Marienborn) und Maurice Temme (Westfalia Herne). Am Mittwoch kam dann Nummer sechs hinzu.

Der Sportdirektor Tim Eibold hat die Verpflichtung vom Maciej Bokemueller unter Dach und Fach gebracht. Der 20-Jährige hatte zuletzt für den ASC 09 Dortmund in der Oberliga gespielt. In der vergangenen Spielzeit kam er in seinem ersten Seniorenjahr auf sechs Einsätze und 162 Spielminuten.

Der offensive Mittelfeldspieler hatte in seinem letzten Juniorenjahr für den Westfalenligisten TSC Eintracht gespielt. Von da aus ging es zusammen mit seinem Teamkollegen Dzanan Mujkic zum ASC 09 Dortmund. Bokemueller deutete immer wieder sein Talent an, gehörte häufig zum Kader und stand auch gegen Kaan-Marienborn in der Startelf.

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In dieser Saison wollte ihm der Durchbruch gelingen. Er bekam in der Vorbereitung auch seinen Chancen von ASC-Trainer Antonios Kotziampassis. So lief Bokemueller unter anderem gegen den Regionalligisten TSV Steinbach (2:3) auf. Der Mittelfeldspieler überzeugte seinen Trainer und den Sportlichen Leiter Samir Habibovic aber nicht zu 100 Prozent.

Maciej Bokemueller spielt jetzt für Türkspor.

Maciej Bokemueller spielt jetzt für Türkspor. © Nils Foltynowicz

„Maciej ist ein talentierter Spieler. Er benötigt aber viel mehr Einsatzzeiten, um sich weiterzuentwickeln. Und die konnten wir ihm nicht garantieren. Deshalb haben wir ihm freigestellt, sich noch einen neuen Klub zu suchen, wenn er möchte“, erklärt Habibovic. Sein Kollege aus der Sportlichen Leitung, Emre Konya, gab dann Türkspor-Trainer Reza Hassani den Tipp.

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Hassani, Kevin Großkreutz und Eibold legten sich dann ins Zeug, um Bokemueller zu Türkspor zu locken. Und das gelang ihnen auch. „Mit seinen 20 Jahren ist er noch jung und sehr gut ausgebildet. Das macht uns auf der offensiven Außenbahn noch stärker. Dazu kommt die menschliche Komponente, er ist ein richtig guter Junge, der sehr gut zu uns passt. Ein Kompliment auch unser Trainerteam, das bei dem Transfer mitgewirkt hat“, sagt Eibold.

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