Ist der Weg zum Titel frei? Türkspor Dortmunds größter Konkurrent ist weg

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Der Landesliga-Aufsteiger Türkspor Dortmund zählt nach den vielen prominenten Zugängen als Topfavorit auf den Landesliga-Titel. Vor allem, weil der große Widersacher überraschend umgruppiert wurde.

Dortmund

, 20.07.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Sonntag feierte Türkspor-Trainer Kevin Großkreutz seinen 32. Geburtstag. Ein kleines nachträgliches Geschenk bekam er einen Tag später vom Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen. Der große Aufstiegskonkurrent wurde umgruppiert. Der Weg ist also frei für den vierten Aufstieg in Serie.

So weit möchte Großkreutz´ Trainer-Kollege Reza Hassani nicht gehen. „Natürlich ist mit IG Bönen ein dicker Brocken nicht mehr in unserer Liga. Aber trotzdem ist unsere Liga immer noch eine schwere. Nur mit harter Arbeit werden wir zum Erfolg kommen“, sagt Hassani.

Der Coach möchte aber nicht unglaubwürdig wirken. Deshalb betont er, dass der Klub Spieler wie Florian Juka (TuS Bövinghausen), Kerim Acil, Marcel Reichwein, Aldin Kljajic (alle Holzwickeder SC), Maurice Temme (Westfalia Herne), Hayrulla Alici (TVD Velbert) und Nino Saka (Kaan-Marienborn) verpflichtet hat, um nicht langfristig in der Landesliga zu verweilen.

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Dasselbe Ziel hat auch die IG Bönen. Unter anderem hat der Klub im Sommer den Ex-BVB-II-Profi Arif Et verpflichtet, der schon für den FC Brünninghausen die Oberliga unsicher gemacht hat. „Ich hätte gerne die Herausforderung gegen Türkspor angenommen“, sagt Et.

Es kommt aber nicht zum Clash der beiden finanzstarken Klubs in der Landesliga 3. Der Verband hat Bönen umgruppiert. Das Team aus dem Kreis Unna spielt in der kommenden Saison in der Staffel 4, unter anderem gegen die münsterschen Teams Borussia Münster und BSV Roxel oder den Dorfklub SV Herbern aus der Gemeinde Ascheberg.

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„Ich habe keinen Schimmer, wer diese ganzen Klubs aus unserer neuen Liga sind“, gibt Arif Et zu. Er hat aber ein klares Ziel vor Augen und möchte mit Bönen in die Westfalenliga. Denselben Plan verfolgt natürlich auch Türkspor. „Wäre doch super, wenn wir beide aufsteigen und wir uns dann in der Westfalenliga treffen“, erklärt Et.

Reza Hassani hätte nichts dagegen. Et schlägt sogar vor, dass beide Klubs sich mal zum Testspiel treffen sollten. „Dann sehen wir ja, wie stark beide Mannschaften sind“, sagt Et. „Wenn es die Terminlage zulässt, wäre ich nicht dagegen“, sagt Hassani. Sein Blick richtet sich aber jetzt erstmal auf die Vorbereitung.

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„Auch wenn Bövinghausen noch aufgestiegen ist und Bönen weg ist, hat sich an unserer Herangehensweise nichts geändert. Wir schauen auf uns, wollen den maximalen Erfolg und werden dafür alles aus uns herausholen“, sagt Hassani.

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