Haben Sie sich entschieden? Ömer Akman spricht über seine Zukunft bei Türkspor Dortmund

hzSpieler der Woche

Und wieder ist es ein Spieler des Bezirksliga-Tabellenführers Türkspor Dortmund, der die Wahl zum Spieler der Woche gewonnen hat. Diesmal gewann Ömer Akman mit 32 Prozent aller Stimmen.

Dortmund

, 06.03.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ömer Akman war der überragende Türkspor-Spieler beim 3:2-Erfolg gegen den TuS Eichlinghofen. Er sorgte am Donnerstag mit seinen zwei Toren in Unterzahl für den 3:2-Erfolg. Am Samstag stand dann seine Hochzeit auf dem Programm.

Herzlichen Glückwunsch erstmal zur Vermählung.

Vielen Dank.

Wie viele Gäste hatten Sie eingeladen?

900 Gäste waren da. Es war ein tolles Fest.

Sie sind ja erst seit November bei Türkspor. Waren auch Mitspieler bei der Feier?

Ja klar, ich hatte die komplette Mannschaft eingeladen. Und den Vorstand.

Das ist wohl ein Zeichen, dass Sie sich bei Türkspor wohlfühlen, oder?

Auf jeden Fall. Türkspor ist wie eine kleine Familie für mich. Ich habe mich hier vom ersten Tag an wohlgefühlt. Es herrscht eine tolle Stimmung zwischen den Spielern, den Trainern und dem Vorstand.

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Wie haben Sie den Sprung von der dritten türkischen Profiliga in die Bezirksliga bisher erlebt?

Die meisten Gegner stellen sich gegen uns nur hinten rein, versuchen uns zu bekämpfen und zu provozieren.

Provozieren?

Ja, wir müssen uns schon einiges auf dem Feld anhören. Vielleicht denken die, so uns zu verunsichern. Eichlinghofen ist das ja fast gelungen.

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Sind die Provokationen okay für Sie?

Es ist klar, dass wir spielerisch stärker sind als unsere Gegner, deshalb versuchen sie es mit anderen Mitteln. Das ist okay für mich. Aber die Provokationen waren teilweise schon zu heftig. Es ist ja okay, dass die Teams sich hinten hereinstellen, hart in die Zweikämpfe gehen und versuchen zu kontern. Aber manche Sätze können sie sich echt sparen.

Machen Ihnen da die Testspiele oder Pokalspiele wie zum Beispiel gegen den TuS Bövinghausen, Westfalia Herne oder Westfalia Wickede mehr Spaß?

Vor allem das Spiel gegen Bövinghausen hat mir viel Spaß gemacht. Wir hatten in der Halle zweimal keine Chance gegen Bövinghausen. Auf dem Feld hatten wir uns dann vorgenommen, das Spiel unbedingt zu gewinnen. Das ist uns auch gelungen. Wir haben verdient gewonnen. Wir haben die plattgemacht.

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Was wollen Sie in dieser Saison erreichen?

Ich bin zu Türkspor gekommen, um aufzusteigen. Das ist unser aller Ziel. Da müssen wir nicht drumherum reden.

Wie sehr hat Sie das Aus im Pokal gegen den A-Ligisten SF Brackel 61 geärgert?

Sehr. Ich wollte unbedingt ins Finale. Es reicht aber nicht, wenn nur vier, fünf Spieler in so einer Partie gut spielen. Jeder muss immer 100 Prozent geben. Dieses Spiel muss eine Warnung für uns sein.

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Und in der kommenden Saison treten Sie dann mit Türkspor in der Landesliga an?

Türkspor spielt in der Landesliga. Davon bin ich zu 100 Prozent überzeugt. Ich werde mich mit den Trainern und dem Vorstand zusammensetzten und über die Zukunft reden. Es steht noch nicht zu 100 Prozent fest, dass ich bleibe.

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