TuS Eving hat die besten Karten

Fußball-Landesliga: Zeit der Abschiede

29.05.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Doppelt Abschied nehmen heißt es am Sonntag für Westfalia Wickede. Nach dem Spiel gegen Erle endet die Ära Landesliga bis auf Weiteres, die Ära Pappelstadion hingegen für immer. Der Kunstrasenplatz soll zur neuen Saison fertig sein, daher verabschieden sich die Wickeder nach 97 Jahren vom Gelände an der Eichwaldstraße. «Ich habe hier als kleiner Junge das Fußballspielen gelernt», verlässt auch Spielertrainer Marko Schott den Platz mit Wehmut. Auch bei Phönix Eving sagen viele «Auf Wiedersehen». Das spielfreie Wochenende nutzten die Evinger, um gemeinsam zu feiern. Allerdings motiviert Trainer Andreas Köhler seine Mannen, gegen Wengern noch einmal alles zu geben. «So haben wir einen guten Abschied.» Am Sonntag stehen alle Spieler zur Verfügung. Abschied, Teil 3: Der TuS Eving-Lindenhorst bietet am Sonntag gegen den Meister SV Herbede noch einmal diejenigen auf, die gehen. «Osman Erdogan und Rene Bleschke werden spielen», verspricht Trainer Ingo Kleefeldt (Foto), der nochmal selbst auflaufen will. Und zur Freude aller TuS-Freunde stellt sich Gerd Reckert für einige Minuten zwischen die Pfosten. Kleefeldt freut sich, dass seine Mannschaft jetzt gute Karten hat, bester Dortmunder Landesligist zu werden. «Saisonziel erreicht», verkündet Samir Habibovic, Trainer des Hombrucher SV. Nach einem «Superspiel» gegen den WSV Bochum hofft der Coach, dass jetzt auch noch der Abschluss in Günnigfeld glückt. «Natürlich wollen wir ohne Niederlage aus Wattenscheid zurückkehren.» Enttäuscht über die Niederlage in Südfeldmark war Mengedes Trainer Mario Plechaty (Foto). «Die Mannschaft hat alles versucht.» Nun sind die Mengeder nur noch zweitbeste Dortmunder Mannschaft. Daher appelliert Plechaty an Herbede, in Eving noch einmal Einsatz zu zeigen. 08/20 erwartet den BV Brambauer. AN

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