Rochaden in Kirchderne - Ein Spieler rückt in die Trainerposition und ein neuer Stürmer kommt

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Der Fußball-Bezirksligist Viktoria Kirchderne stellt sich zur kommenden Saison neu auf. Vom bisherigen Trainer-Trio Florian Buchholz, Tim Preuß und Rene Tschirner bleibt nur noch einer über.

Dortmund

, 09.02.2020, 13:53 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fußball-Bezirksligist Viktoria Kirchderne treibt die Planungen für die kommenden Spielzeit voran. Jetzt ist die Trainerfrage geklärt. Vom aktuellen Trainer-Trio bleibt nur einer übrig. Jetzt wird es ein Duo. In die Verantwortung rückt ein verdienter Spieler, der aber auch noch auf dem Platz helfen soll.

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Während Florian Buchholz aus privaten Gründen zunächst für ein Jahr pausiert, wechselt Tim Preuß auf den Posten des Sportlichen Leiters. Er beerbt dort den langjährigen Amtsinhaber Frank Schäfer, der aber als Geschäftsführer der Viktoria weiterhin erhalten bleibt. Gleichberechtigter Partner von Trainer Rene Tschirner wird Christian Fröse, der seit Juli 2016 für die Kirchderner kickt.

Christian Fröse hat schon Trainer-Erfahrung

Für den mittlerweile 38-jährigen Routinier, der immer noch zu den Leistungsträgern der Viktoria gehört ist es seine erste Station als Trainer. „Christian Fröse kennt die Mannschaft und den Verein. Er genießt sowohl bei den Spielern als auch im gesamten Verein ein hohes Ansehen“, begründet Tim Preuß die Personalie. „Mit meiner Erfahrung kann ich als Spieler auf dem Feld dem Team noch helfen“, sieht sich Fröse in der kommenden Saison in der Rolle des Spielertrainers.

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Erfahrungen im Trainerbereich sammelte Fröse bisher als Trainer der C- und B-Jugend von Westfalia Wickede. „Rene Tschirner ist genau so ehrgeizig wie ich. Während er der Ruhepol in unserem Duo ist, bin ich eher der impulsive und emotionale Typ“, freut sich Christian Fröse auf die Zusammenarbeit. „Zunächst will ich als Spieler eine gute Rückrunde spielen. In der kommenden Saison möchte ich als Trainer in Kirchderne ankommen und mit der Truppe einen Platz im ersten Drittel der Tabelle belegen“, wagt Fröse einen Ausblick in die Zukunft.

Viktoria Kirchderne verpflichtet Stürmer Fabio Sandmann

Die Planungen für die kommende Saison laufen bei der Viktoria derweil auf Hochtouren. Vor allem in der Offensive (lediglich 22 erzielte Tore in 17 Spielen) drückt zurzeit der Schuh beim Tabellenachten. In Fabio Sandmann (zuletzt FC Brünninghausen U 19) wurde ein Stürmer geholt, der für die nötigen Tore sorgen soll. „Der Stamm unseres Kaders bleibt auch in der kommenden Saison zusammen. Wir haben damit ein stabiles Fundament, auf dem wir aufbauen können“, ergänzt Noch-Trainer Preuß. Gesucht wird aber noch mindestens eine Verstärkung für die Defensive und ein torgefährlicher Stürmer.

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„Wir sind so etwas wie der SC Freiburg der Bezirksliga: Ein kleiner Dorfverein der zusammenhält und mit einem geringen Etat die Großen der Liga ärgert“, ergänzt Preuß. In der Rückrunde ruhen die Hoffnungen der Kirchderner auf Rückkehrer Danny Bredehorn, der seine Torgefährlichkeit in den Testspielen bereits mehrfach andeutete, sowie auf Dennis Piastowski, der nach einer beruflich bedingten Pause wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen ist. Auch David Losch, der aus der ehemaligen Zweiten in den Kader der Ersten aufrückte, lieferte in den bisherigen Testspielen einige Kostproben seines Könnens ab.

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