Von Aplerbeck nach Südafrika

Nationalspieler Wolf zieht den Hut

22.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Rund 200 ASC-Anhänger standen Spalier, als die Aplerbecker Aufsteiger am Sonntagabend zum heimischen Waldstadion pilgerten. Spielertrainer Hannes Wolf ging die Euphorie besonders nahe, in der er die Mitstreiter und Konkurrenten nicht vergisst. Waren die Feierlichkeiten eines Aufsteigers würdig? Wolf: Auf jeden Fall. Man kann sich da nicht von seinen Gefühlen frei machen, wenn man nach getaner Arbeit so im Fokus stehen darf. Die Feier war ein Aushängeschild für diesen tollen Aplerbecker Verein. Die Aufstiegskonkurrenten konnten also neidisch sein? Wolf: Das waren sie bestimmt. In erster Linie waren es aber faire Mitstreiter. Vom SV Herbern haben wir noch am selben Abend Glückwünsche erhalten. Deren Trainer Ralf Dreier schätze ich sehr, immerhin hat der SV in der gesamten Rückserie nur zweimal Unentschieden gespielt und nie verloren. Da wäre es schade, wenn nur eine Mannschaft aufsteigen würde. Das wird sich in zwei Wochen entscheiden, sie selbst sind am letzten Spieltag zumindest nicht für den ASC am Ball? Wolf: Ich fliege am letzten Spieltag mit der Studentennationalmannschaft nach Südafrika, um dort drei Spiele zu bestreiten. Danach geht es weiter nach Kiew, wo wir auf die Ukraine treffen. Ich bin meiner Mannschaft in Aplerbeck sehr dankbar, dass sie mir diese Chance durch unseren frühen Aufstieg ermöglicht hat. Davor steht am kommenden Sonntag erstmal das letzte Heimspiel an... Wolf: Im Derby gegen die ÖSG wollen wir unseren Zuschauern nochmal ein Fest bieten. Der Verein wird einiges vorbereiten, auch abseits des Spielfeldes. Als dickes Dankeschön für unsere treuen Anhänger. Interview: Tim Bauszus

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