Vorne stark, hinten stark und Kapitän: Ibrahim Berro ist die Leitfigur beim TuS Hannibal

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Ibrahim Berro ist als Kapitän einer der wichtigsten Spieler bei Bezirksligist TuS Hannnibal. Dass Berro als Innenverteidiger auch noch torgefährlich ist, hat er seinem Bruder zu verdanken...

Dortmund

, 11.06.2019, 09:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

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Ibrahim Berro ist DIE Autoritätsperson auf dem Platz beim TuS Hannibal. Seit acht Jahren trägt der Innenverteidiger das Trikot des TuS - und wird das auch in Zukunft tun: „Ich bleibe noch ewig hier“, sagt Berro selbst. Von seinen acht Hannibal-Jahren - vorher spielte Berro für den Lüner SV - ist er schon sieben Jahre Kapitän, und zwar ein ehrgeiziger...

Auf dem Platz: „Ich kann es einfach nicht haben, wenn meine Mitspieler Zweikämpfe verlieren“, erklärt der Innenverteidiger. Deshalb wird Berro ab und an auch mal laut auf dem Platz. Sehr laut. Aber der körperlich starke Innenverteidiger (1,86 Meter) kann zwischen den 90 Minuten auf dem Platz und der Zeit danach unterscheiden. Egal, wie laut er während eines Spiels werden kann, danach ist auch wieder alles zwischen dem Hannibal-Kapitän und seinen Mitspielern. Aber Berro kann seine Hannibal-Kollegen nicht nur mitreißen, nein, der Innenverteidiger kann auch Tore schießen. 10 Mal versenkte er das Leder in der vergangenen Saison für den TuS - und rettete Hannibal so den ein oder anderen Punkt und am Ende auch den Bezirksliga-Klassenerhalt. Seine Torgefahr kommt nicht von ungefähr: „Ich war früher mal Offensivmann. Bis mich mein Bruder (Hannibal-Trainer Hamsa Berro, Anm. der Red.) irgendwann zum Innenverteidiger gemacht hat“, erklärt Ibrahim Berro. Seitdem ist der 26-Jährige vorne und hinten unersetzbar für den TuS geworden.

Neben dem Platz: So laut er während des Spiels als Kapitän auch ist, so ruhig ist Berro neben dem Platz. Als Kapitän hat er immer ein offenes Ohr für seine Mitspieler. „Es gibt keinen, der sich nicht mit ihm versteht, Ibrahim ist sehr beliebt“, erklärt sein Trainer und Bruder Hamsa Berro. Ehrgeizig ist der Innenverteidiger aber trotzdem: Wenn er nicht für den TuS Hannibal auf dem Platz steht, geht der 26-Jährige in seiner Freizeit so oft wie möglich ins Fitnessstudio - auch jetzt in der Sommerpause.

Ein Spieler wie: Jerome Boateng. Hamsa Berro antwortet wie aus der Pistole geschossen auf die Frage, an welchen Profi-Spieler er bei seinem Bruder denkt. „An seinen guten Tagen“, schiebt er noch hinterher. Ob er damit Boateng oder Berro meint, lässt er offen. Beide Fußballer sind auf jeden Fall körperlich stark, sehr präsent auf dem Platz und vor allem bei Standards gefährlich. Auch Ibrahim Berro würde den Vergleich „sofort“ so unterschreiben.

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