Warum stand beim TuS Bövinghausen der prominente Last-Minute-Stürmer gar nicht im Kader?

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Fußball-Westfalenligist TuS Bövinghausen hat im Sommer groß eingekauft. Unter den Neuzugängen befinden sich zwei Stürmer. Beide standen zum Saisonauftakt gegen YEG Hassel nicht im Kader.

Dortmund

, 10.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es war ein schwacher Auftritt des Aufstiegsmitfavoriten TuS Bövinghausen beim 2:2 gegen YEG Hassel. Vor allem in der Offensive entwickelte der Klub viel zu selten Durchschlagskraft. Die beiden Stürmer Ervin Catic und Marco Onucka kamen erst gar nicht zum Abschluss.

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Catic verzettelte sich viel zu häufig in Eins-gegen-eins-Duelle. Marco Onucka ließ sich als hängende Spitze immer wieder fallen und holte sich den Ball schon in der eigenen Hälfte. Dadurch tauchte er viel zu selten im gegnerischen 16-Meter-Raum auf und blieb insgesamt blass.

Mateus Ayala Cardoniz (Sonnenbrille) war am Sonntag nur als Zuschauer am Platz.

Mateus Ayala Cardoniz (Sonnenbrille) war am Sonntag nur als Zuschauer am Platz. © Stephan Schuetze

Der TuS Bövinghausen hatte auf der Bank aber keine Offensiv-Alternativen. Und das, obwohl der Klub im Sommer zwei weitere Stürmer verpflichtet hatte. Da wäre zum Beispiel Eyüp Cosgun, der vom Liga-Konkurrenten BSV Schüren kam. „Eyüp hatte einen Krankenschein. Deshalb stand er uns nicht zur Verfügung“, erklärt Bövinghausens Präsident Ajan Dzaferoski.

Aber wo war Mateus Ayala Cardoniz? Den hatte der Klub noch in der Woche vor dem Saisonstart von Türkspor Dortmund weggelotst. Der Brasilianer war zwar auf dem Platz, trug aber kein Trikot. „Mateus hat noch keine Spielerlaubnis. Es dauert immer ein bisschen, bis aus einem Amateur- ein Vertragsspieler wird“, erklärt Dzaferoski. Er weiß auch nicht, ob Cardoniz am Sonntag im Derby gegen den FC Brünninghausen dabei sein wird.

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Auch wenn Cosgun und Cardoniz bald zum Team stoßen, würde Dzaferoski noch gerne einen weiteren Offensiv-Impuls setzen. „Seit Wochen sondieren wir den Markt und gucken, ob wir noch einen richtigen Knipser bekommen können. Der Markt gibt aber nichts her“, sagt er. Dzaferoski würde direkt zuschlagen, sollte sich die Chance ergeben.

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