Wickede testet gegen Brackel und verpflichtet einen Spieler vom Gegner

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Für Westfalia Wickede läuft es momentan eher neben als auf dem Platz. Der Verein vermeldet einen weiteren Neuzugang. Beim Hombrucher SV traf ein Kicker gleich bei seinem Debüt.

Dortmund

, 11.03.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einige Teams nutzten unter der Woche die Gelegenheit, um ihre Form zu testen und einiges auszuprobieren. Viele Trainer gaben dabei den Spielern Einsatzzeit, die in den vergangenen Wochen eher weniger auf dem Platz standen.

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Westfalia Wickede - SV Brackel 2:2 (2:1)

Die Personalplanungen gehen weiter voran: Westfalia Wickede hat einen weiteren Neuzugang verpflichtet. Alexander Gowik kommt im Sommer vom SV Brackel, gegen den Westfalia am Dienstagabend ein Testspiel absolvierte. „Alex ist im Mittelfeld auf verschiedenen Positionen einsetzbar – kann auf der Sechs, der Acht oder der Zehn spielen. Er ist technisch stark und überzeugt durch seinen Kampfgeist“, nennt Daniel Dukic, sportlicher Leiter des Teams, die Vorzüge des Kickers.

Daniel Dukic: „Wir setzen damit weiterhin auf junge Dortmunder Spieler“

Der 21-Jährige Gowik spielt seit 2018 für den SV Brackel und lief davor für den FC Brünninghausen auf. Dort absolvierte er bereits auch einige Oberligaspiele. „Wir setzen damit weiterhin auf junge Dortmunder Spieler. Es werden auch noch weitere Neuzugänge folgen“, kündigt Dukic an.

Im Testspiel von Wickede gegen Brackel führte Gowik sein aktuelles Team als Kapitän aufs Feld. Die Partie ging gut los für den Gastgeber: Kaniwar Uzun (9.) und Marcel Pietryga (21.) brachten Wickede früh mit 2:0 in Führung.

Daniel Dukic und Alexander Gowik nach der Vertragsunterzeichnung.

Daniel Dukic und Alexander Gowik nach der Vertragsunterzeichnung. © Privat

„Wir sind schlecht reingekommen. Zwei individuelle Fehler waren dann die Ursache für den Rückstand“, sagte Brackel-Trainer Giovanni Schiattarella. Sein Gegenüber Marko Schott meinte: „Wir haben etwas umgestellt und wollen nun defensiver und kompakter agieren. Das ist laufintensiver, aber die Jungs haben das gut gemacht.“

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Niklas Rybarczyk brachte Brackel kurz vor dem Halbzeitpfiff (41.) mit einem verwandelten Elfmeter wieder zurück ins Spiel. Der defensive Mittelfeldspieler traf im zweiten Durchgang erneut per Elfmeter (75.) und sorgte damit für den Endstand.

Giovanni Schiattarella: „Wir denken momentan darüber nach, dem einen oder anderen Kicker mal eine Auszeit zu geben“

Schiattarella meinte nach dem Spiel: „Es sind einige Spieler näher dran an der Startelf als ich das vorher gedacht habe. Wir denken momentan darüber nach, dem einen oder anderen Kicker mal eine Auszeit zu geben“, meinte der Trainer vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den SV Wanne.

Marko Schott sprach letztlich von keinem gerechten Remis. „Wir haben aus dem Spiel heraus nur eine Großchance zugelassen und hatten selbst sechs bis acht hochkarätige Möglichkeiten. Leider hat finale Konsequenz gefehlt. Auf der Leistung lässt sich aufbauen.“

TSC Eintracht Dortmund - Hombrucher SV 1:1 (0:0)

Der Hombrucher SV probierte im Testspiel gegen den A-Ligisten TSC Eintracht Dortmund einiges aus. So stand mit Tim Schmale der eigentliche Ersatzkeeper im Tor. Zudem spielten einige Kicker, die sonst eher der zweiten Garde HSV angehören.

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Simon Bank, der sich im ersten Rückrundenspiel beim SV Wacker Obercastrop verletzt hatte, kehrte in die Startelf zurück – unglücklicherweise verletzte sich der Innenverteidiger nun erneut. „Er musste wieder mit einer Fußprellung ausgewechselt werden. Wir müssen die Trainingswoche abwarten, wie es sich weiter entwickelt. Momentan sieht es nicht so gut aus“, sagte HSV-Trainer Alexander Enke.

Alexander Enke: „Es war wichtig, dass Jannik Tipkemper Spielpraxis bekommt“

Beim Testspiel gegen den TSC Eintracht gingen die Gäste zunächst durch Jannik Tipkemper nach ereignisarmer erster Hälfte in Führung (48.). Tipkemper kickt seit vor kurzem für den HSV und kam von Westfalenligisten TuS Hiltrup und gab sein Debüt für das Team aus dem Süden. Wenig später glich Christopher Brezing für den TSC aus.

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„Ziel des Spiels war es, einiges auszuprobieren. Es war wichtig, dass Jannik Tipkemper Spielpraxis bekommt und sich ins Team einfügt. Das hat gut geklappt“, sagte Trainer Enke.

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