Wieder gelingt einigen BVB-Handball-Talenten ein großer Sprung

Handball

Die Handball-Abteilung von Borussia Dortmund leistet seit vielen Jahren gute Arbeit und hat zahlreiche Spielerinnen für die Erste und Zweite Bundesliga - nun kommen weitere hinzu.

Dortmund

, 02.05.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Rückraumspielerin Mariel Wulf wechselt zur kommenden Saison zum VfL Waiblingen.

Rückraumspielerin Mariel Wulf wechselt zur kommenden Saison zum VfL Waiblingen. © Ludewig

Die Nachwuchs- und Ausbildungsarbeit bei Borussia Dortmund bewegt sich seit Jahren dank veränderter organisatorischer und inhaltlicher Strukturen auf einem außergewöhnlich hohen Niveau. Serienweise finden sich junge Borussinnen flächendeckend in allen Altersklassen in DHB-Kadern wieder.

Die Gewinne der deutschen A- und B-Jugendmeisterschaft in den letzten beiden Jahren sprechen für sich. Mittlerweile sind die schwarzgelben Handballtalente bundesweit begehrt.

Lena Hausherr wechselt zu einem alten Bekannten

So werden sich aktuell zwei aus der A-Jugend zu den Frauen aufrückende Spielerinnen Richtung zweite Bundesliga verändern. Mariel Wulf wechselt zu den VfL Waiblingen Tigers, vor Saisonabbruch Tabellenfünfter. Die großgewachsene, wurfgewaltige Rückraumspielern befindet sich nach ihrem zu Beginn des Jahres erlittenen Kreuzbandriss und erfolgreicher Operation auf einem guten Genesungsweg.

Linksaußen Lena Hausherr zieht es zum Ligadritten BSV Sachsen Zwickau, trainiert von Norman Rentsch. Der frühere Leipziger Erfolgscoach ist durch sein Kurzgastspiel beim BVB Anfang der Saison 18/19 kein Unbekannter in Dortmund. Beide Spielerinnen verfügen bereits über Erstliga-Erfahrung aus der vorletzten Spielzeit unter Gino Smits. Die besitzt auch Carlotta Fege, deren geplanter Wechsel noch nicht in trockenen Tüchern ist - ebenso wie der von Torfrau Thara Sieg.

In den Jahren zuvor hatten bereits Jana Willig (TuS Linfort), Hannah Kamp (BSV Wuppertal) und Vanessa Brandt (HSV Solingen-Gräfrath) diesen Weg beschritten. Eine Etage höher ankommen in Liga eins werden aus den Jahrgängen 99/00/01 zur kommenden Saison Melina Marie Michalczik (HSG Blomberg-Lippe) und Leonie Kockel (HSG Bensheim/Auerbach), die auch in den weiteren BVB-Überlegungen durchaus eine Rolle gespielt hätten.

Einige Nachwuchskräfte stehen bereits in den Startlöchern

Die spielt bei Chef-Coach Andre Fuhr in jedem Fall Dana Beckmann im Kader des künftigen Champions-League-Teilnehmers. Und die nächsten Nachwuchshoffnungen stehen mit unter anderen Mariuca Patru, Julie Hafner, Lotte Iker und Jana Haas in den Startlöchern.

Trainer Tobias Fenske, für das Drittligateam und die weibliche A-Jugend verantwortlich sowie mit koordinativen Aufgaben bedacht, spinnt für seine Talentschmiede mit 28 Spielerinnen von der B-Jugend aufwärts zudem einen weiteren Faden: „Um dem Ausbildungsweg Nachhaltigkeit zu verleihen, könnten einige B-Mädels mit einem Zweitspielrecht für leistungsorientierte Drittligisten ausgestattet werden.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt