16-Jährige debütiert: „Sehr guter Abschluss“ für HSC-Damen trotz Niederlage

Handball: Testspiel

Die Damen des HSC Haltern-Sythen haben das letzte Testspiel vor dem Saisonstart zwar verloren, aber dennoch überzeugt. Mehrere A-Jugendspielerinnen waren erneut dabei - eine feierte ihr Debüt.

Haltern

, 27.09.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ann-Christin Plogmaker und die Damen des HSC Haltern-Sythen haben ihr letztes Testspiel zwar verloren, aber dennoch eine gute Leistung gezeigt.

Ann-Christin Plogmaker und die Damen des HSC Haltern-Sythen haben ihr letztes Testspiel zwar verloren, aber dennoch eine gute Leistung gezeigt. © Blanka Thieme-Dietel

„Der Spielbeginn war wie vermutet, Witten startete sehr aggressiv“, sagte Andres Stolz, Trainer der Damen des HSC Haltern-Sythen nach dem letzten Testspiel seiner Mannschaft gegen Oberligist ETSV Ruhrtal-Witten. Mit 17:19 (5:11) verlor sein Team letztendlich - für Stolz allerdings kein Grund, sich zu ärgern. Er war überaus zufrieden mit seiner Mannschaft, bei der zwei Spielerinnen noch kurzfristig ausfielen, aber auch drei A-Jugendliche wieder mitspielten - eine 16-Jährige feierte sogar ihr Debüt im Seniorenbereich.

Carina Keysers und Victoria Rauhut fielen noch kurzfristig aus, „dann hatten wir nicht mehr so viele“ sagte Stolz, dessen Team nicht so gut ins Spiel kam und dementsprechend auch zur Pause zurücklag. Dass seine Mannschaft mit einem Sechs-Tore-Rückstand in die Pause ging, sei aber gegen höher spielende Wittener in Ordnung gewesen, so der Trainer. Nach den ersten 30 Minuten habe er seinen Spielerinnen dann gesagt, dass sie ihren Respekt ablegen müssten und jeder in der Lage sei, gegen den Oberligisten zu bestehen.

HSC-Spielerin Annika Seher stand 60 Minuten auf dem Feld

Die Ansprache wirkte. Die zweite Halbzeit gewann der HSC mit 12:8. Einige Chancen blieben sogar noch ungenutzt, weshalb die Niederlage nicht mehr verhindert werden konnte. „Ich war mega zufrieden“, sagte Andreas Stolz trotzdem. Er sei „stolz auf die Truppe“, die immer gekämpft habe und phasenweise spielerisch auch besser als Witten war. „Das war ein sehr guter Abschluss, die Niederlage interessiert mich nicht.“

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Lob fand er für alle seine Spielerinnen, besonders hob er unter anderem Annika Seher hervor, die 60 Minuten durchspielte. Und auch die beiden A-Jugend-Torhüterinnen Catarina Wilms und Carmen Cantarella hätten erneut überzeugen können. Genauso wie die gerade mal 16-jährige Jouline Fischer, die als Linksaußen ein gutes Debüt feierte. Auch ihr traut Andreas Stolz in der Zukunft den dauerhaften Sprung zur ersten Mannschaft zu.

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