18 Tore in drei Spielen: Der TuS trifft auf die „Ballermänner“ der Oberliga

hzFußball: Oberliga

Nach dem Pokalsieg gegen Ahlen möchte der TuS Haltern in der Oberliga an die starke defensive Leistung anknüpfen. Das ist auch nötig, denn der TuS trifft auf die stärkste Offensive der Liga.

Haltern

, 17.10.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison und wird - sofern die Spielzeit normal weiterläuft - auch nicht das letzte Mal gewesen sein: Der TuS Haltern am See hat wieder mal nicht viel Zeit, sich vom letzten Spiel zu erholen. Der nächste Gegner zeichnet sich bislang vor allem durch seine Offensive aus. In den bisherigen drei Heimspielen erzielte er 18 Tore.

Vor allem vor heimischem Publikum ist der 1. FC Kaan-Marienborn derzeit richtig stark. Gegen Preußen Münster II gab es einen 4:2-Sieg, Eintracht Rheine wurde mit einem 8:1 nach Hause geschickt und vor zwei Wochen gab es ein 6:1 gegen das noch punktlose Tabellenschlusslicht Hamm. Die Halterner um Trainer Timo Ostdorf sind also gewarnt.

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„Wenn die einmal ins Rollen kommen“, sagt er, „wird es gefährlich“. Genau das wird seine Mannschaft am Sonntag verhindern müssen. Der Ansatz werde dabei der gleiche wie am Mittwoch im Westfalenpokal gegen Regionalligist RW Ahlen sein. Da setzte sich der TuS dank einer guten Leistung und einer sicheren Defensive im Elfmeterschießen mit 4:3 durch.

Der TuS will sich sein Glück vor dem gegnerischen Tor erzwingen

Gegen Kaan-Marienborn, das zurzeit angeblich an einer Fusion mit den nur wenige Kilometer entfernt beheimateten Sportfreunden Siegen arbeitet, will der TuS erneut „eine defensive Stabilität entwickeln“, sagt Timo Ostdorf, der vor dem Ahlen-Spiel wollte, dass seine Mannschaft nach der 0:5-Niederlage gegen Rhynern wieder mehr Selbstvertrauen gewinnt.

Das ist ihr definitiv gelungen, nachdem der Regionalligist niedergerungen werden konnte. Auch gegen Kann-Marienborn wolle er mit seinem Team den Gegner wieder in viele Zweikämpfe verwickeln“, erklärt Halterns Trainer. Aus einer sicheren Defensive heraus will der TuS dann auch offensiv wieder mehr Akzente setzen.

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Zuletzt gab es da jedoch ein wenig Probleme. Schon nach dem Spiel gegen Ahlen sagte Ostdorf, dass seiner Mannschaft momentan häufig das Spielglück fehle. Acht Tore hat der TuS bislang in der Oberliga erzielt. Nur vier Teams haben seltener getroffen.

Chancen konnten sich die Seestädter aber oft sogar herausspielen. Doch immer wieder fehlte das letzte Quäntchen Glück oder die letzte Überzeugung. Bis der TuS wieder häufiger trifft „ist es nur eine Frage der Zeit“, sagt Timo Ostdorf. Es sei normal, „dass vorne mal der Schuh drückt, die Qualität ist aber da“. Gegen Kaan-Marienborn wolle er „das Glück vorne erzwingen“.

Dabei muss er aber weiterhin auf Noah Korczowski verzichten. Der absolvierte am Freitagabend zwar schon wieder Teile des Mannschaftstrainings, doch für das kommende Spiel sei er noch keine Option.

  • Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Im Breitenbachtal, 57074 Siegen
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