4:1: Der SV Lippramsdorf atmet nach dem Erfolg gegen Wüllen im Tabellenkeller auf

hzFußball: Bezirksliga

Der SV Lippramsdorf hat einen wichtigen Sieg eingefahren. Dabei begann das Spiel schlecht für das Team von Trainer Michael Hellekamp.

von Jürgen Patzke

Lippramsdorf

, 08.12.2019, 18:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aufatmen beim SV Lippramsdorf nach dem Sieg gegen den Mitkonkurrenten im Tabellenkeller TuS Wüllen. Mit einem 4:1-Erfolg verschafften sich die Lippramsdorfer von Trainer Michael Hellekamp etwas Luft im Abstiegskampf.

Eigentlich begann die Partie wie so oft in dieser Saison. Aus dem Nichts, oder besser gesagt nach einer Ecke von Luca Böwing, köpfte Christopher Behrendt die 1:0-Führung für die Gäste (7.). Wieder ging alles viel zu leicht.

Niehaus parierte den Schuss von Bastron

Motiviert von dieser Führung setzte Wüllen nach. Einen Schuss von Andreas Bastron konnte LSV-Keeper Marvin Niehaus soeben abwehren (9.). Dann donnerte Behrendt eine Flanke von Niklas Möller aus bester Position über die Latte (20.).

Zwei Minuten später musste Niehaus wieder sein ganzes Können aufbieten, um den Schuss von Felix Hemling abzuwehren. Der direkte Konter lief über Lippramsdorfs Henrik Kleinefeld, der zuerst vom gegnerischen Torwart Matthias Gosling abgestoppt wurde. Der Ball lief weiter zu Jonas Zernahle und der vergab freistehend die bis dahin beste Torchance für den LSV.

Dann aber doch die Erlösung für die Hausherren, als Julian Röer nach einer Aktion von Kleinefeld goldrichtig stand und zum Ausgleich traf (32.). Unmittelbar danach wurde Wüllens Christian Theuring in verheißungsvoller Entfernung freigespielt, doch sein scharfer Schuss strich über die Querlatte. Mit 1:1 wurden die Seiten gewechselt.

Knapp am rechten Pfosten vorbei

Die erste gute Chance hatte wieder Torschütze Behrendt für die Gäste, doch er zielte denkbar knapp am rechten Pfosten vorbei (52.). Die Gastgeber kamen immer besser ins Spiel und wurden auch torgefährlicher. Das 2:1 resultierte aus einer Ecke, die Julian Röer per Kopf in das Tor verlängerte. Ein wichtiger Treffer, denn Wüllen blieb gefährlich.

Böwing setzte sich über links durch, die Flanke kam genau auf den freistehenden Thomas Schneider, alle sahen den Ball schon im Tor, doch irgendwie brachte Jonas van Buer noch das Bein dazwischen.

Gefährliches Konterspiel

In der Schlussphase, als Wüllen das Spiel offensiver gestaltete, konnte der LSV sein gefährliches Konterspiel ansetzen. Zunächst scheiterte Röer an dem Wüllener Ersatztorhüter, dann nutzte Constantin Dewert eine Unachtsamkeit der TuS-Abwehr und schob zum 3:1 ein (89.).

In der Nachspielzeit bekam die Defensive der Gäste den Ball nicht weg, so nutzte Torjäger Kleinefeld die Gunst der Stunde für einen eigenen Treffer, endlich wieder. „Ich bin nur glück über diesen Sieg“, sagte Trainer Michael Hellekamp.

LSV: Niehaus, Viehaus (51. C.Schemmer), Schild, Joemann (87. Dreees), Kleinefeld, Dewert, Zernahle, T. Schemmer, Jonas van Buer (72. Wiethoff), Röer, N. Hardegen

Tore: 0:1 Behrendt (7.), 1:1 Röer (32.), 2:1 Röer (53.), 3:1 Dewert (89.), 4:1 Kleinefeld (90.+4.)

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