Fußball: Oberliga

42 Regional- und 73 Oberliga-Spiele: TuS Haltern holt erfahrenen Verteidiger

Der TuS Haltern hat seinen sechsten Sommer-Transfer präsentiert. Der Neue kommt mit reichlich Erfahrung und soll auch das Trainerteam unterstützen - als Vorbild dient dabei ein BVB-Akteur.
Können sich über Unterstützung freuen: Timo Ostdorf (v.) und das Trainerteam des TuS Haltern am See. Der sechste Sommer-Zugang wird nicht nur auf dem Platz helfen. © Jürgen Patzke

Nach Maximilian Dagott hat der TuS Haltern am See direkt den nächsten Verteidiger mit Regionalliga-Erfahrung für die kommende Saison verpflichtet. Der Neue soll aber in Zukunft nicht nur auf dem Platz eine wichtige Rolle einnehmen – der Verein schreibt von einer Rolle als „Perspektiv-Coach“.

Tobias Hötte wird den TuS ab dem Sommer verstärken. Der 28-jährige Innenverteidiger kommt vom TuS Sinsen und spielte davor bereits für Westfalia Herne, Rot-Weiß Oberhausen und den TSV Marl-Hüls. In der Jugend spielte er für den FC Schalke 04 und Oberhausen.

Tobias Hötte soll dem TuS sowohl als Spieler als auch als Trainer helfen

Der 1,83 Meter große Hötte kommt vorrangig als Spieler, soll aber auch das Trainerteam unterstützen – als sogenannter „Perspektiv-Coach“. Er soll „umfassende Aufgaben rund um den Seniorenbereich übernehmen“, schreibt der Verein.

„Als Vorbild dient dabei Borussia Dortmunds Otto Addo, der sich um die Betreuung der Spieler beim BVB kümmert, die perspektivisch in den Seniorenkader stoßen könnten“, so der TuS weiter.

Darüber hinaus werde er zusätzliche Trainingseinheiten anbieten, an denen Senioren- und U19-Spieler teilnehmen können. „Als Spieler ist er, meiner Meinung nach, mit das Beste, was du als Innenverteidiger aufbieten kannst. Besonders die jungen Spieler werden von seiner Expertise und Einstellung profitieren“, so Tim Eibold, Leiter Seniorenfußball bei den Halternern.

Hötte selbst wolle seinen Teil dazu beitragen, „dass die Professionalisierung weiter vorangetrieben wird“, erklärt er. Der Verteidiger freue sich bereits sehr, mit den Spielern – sowohl im Senioren- als auch im Juniorenbereich – zusammenzuarbeiten.

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