Abstimmung

Abstimmung gestartet: Wer wird Halterns Sportler des Jahres 2021?

Sieben Halterner Sportler, Vereine oder Mannschaften stehen für das Jahr 2021 zur Wahl. Stimmen Sie ab: Wer wird Halterns Sportler des Jahres 2021 und damit Nachfolger von Lara Predki?
Im März des vergangenen Jahres wurde Lara Predki als Halterns Sportlerin des Jahres 2020 ausgezeichnet. Nun steht die Wahl für das Jahr 2021 an - wer folgt auf die Leichtathletin? © Blanka Thieme-Dietel

Zum 20. Mal sucht die Halterner Zeitung den Sportler des Jahres. Die Entscheidung liegt, wie in jedem Jahr, wieder bei den Leserinnen und Lesern. Doch wie schon im Vorjahr gibt es auch für die Wahl für das Jahr 2021 eine große Änderung im Vergleich zu allen vorherigen Wahlen – und es ist nicht die einzige Änderung.

Erneut war die Corona-Pandemie das bestimmende Thema, erneut legte das Virus lange Zeit quasi den gesamten Amateursport lahm. Nichts fand mehr statt – keine Trainingseinheiten, keine Wettkämpfe. Erst als es Richtung Sommer ging, gab es erste Lockerungen für den Sport. Da mehrere Monate lang wieder nichts stattfinden konnte, gibt es auch diesmal weniger Sportler, die zur Wahl stehen.

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Fünf Sportler des Monats konnten wir im Jahr 2021 küren. Darüber hinaus gibt es für die Wahl zum Sportler des Jahres noch zwei weitere Kandidaten, die aufgrund ihrer besonderen Leistung eine sogenannte „Wildcard“ erhalten haben.

Die große Änderung zum Vorjahr betrifft derweil das Abstimmungsverfahren: Konnte jeder Leser in den vergangenen Jahren noch drei Stimmen abgeben, die unterschiedlich gewichtet wurden, ist diesmal grundsätzlich nur die Abgabe einer einzelnen Stimme möglich.

Volleyballerin Uta Maiß war Halterns erste Sportlerin des Jahres

Die Liste der bisherigen Titelträger ist lang: 2002 machte Volleyballerin Uta Maiß den Anfang. Die Fußballerinnen aus Flaesheim, Rollstuhl-Basketballer Dirk Thalheim, Reiterin Jennifer Muck, die Indiaca-Damen des ATV und die Tänzer „Rhythm Touch“ des TSC Haltern folgten.

Wer sichert sich für das Jahr 2021 die Auszeichnung des Halterner Sportler des Jahres.
Wer sichert sich für das Jahr 2021 die Auszeichnung des Halterner Sportler des Jahres. © Blanka Thieme-Dietel

2008 teilten sich Schwimmerin Nadine Urbanek und die U14-Basketballer des ATV den Titel. 2009 und 2011 gewann Schwimmerin Vera Thamm. Dazwischen war Mountainbiker Markus Schulte-Lünzum der Gewinner. 2012 hatten die Jugendfußballer des ETuS Haltern die Nase vorn, zwölf Monate später Judoka Hans Gondzik.

2014 jubelten die Flaesheimer Fußballer, 2015 die integrative Mannschaft des TuS Haltern. 2016 gewann Leichtathlet Hermann Döbber, 2017 Emma Blömeke. Nachdem 2018 Farin Megger mit gerade mal elf Jahren die Auszeichnung erhielt, holte sich 2019 Futsal-Spielerin Laura Hoffmann den Titel und zuletzt dann Leichtathletin Lara Predki.

Zur Wahl stehen folgende Sportler, Vereine und Mannschaften:

Sportlerin des Monats Juni: Emma Blömeke (Mountainbike)

Nachdem sie zuvor schon bei einem internationalen Rennen in Polen überzeugen konnte, zeigte die Halternerin Emma Blömeke auch bei der Deutschen MTB XCO Meisterschaft im hessischen Gedern im Juni eine starke Leistung.

Die ehemalige Halterner Sportlerin des Jahres startete in der ersten Reihe und fuhr sofort auf Platz vier vor. Auch von einer herausgesprungenen Kette ließ sie sich im Laufe des Rennens nicht aufhalten.

Als dann auch noch einer ihrer Reifen an einer harten Kante aufgeschlitzt wurde, hatte es sich mit einem Podiumsplatz aber augenscheinlich doch erledigt. Am Ende schaffte sie es allerdings doch noch, auf Platz drei vorzufahren, und sicherte sich damit nicht nur eine Medaille im U23-Damenfeld, sondern auch die Nominierung als Halterns Sportlerin des Monats Juni.

Sportlerin des Monats Juli: Lena Abendroth (Segeln)

Auf der Hamburger Außenalster feierte die Halterner Seglerin Lena Abendroth im Juli ihr Debüt in der 2. Bundesliga. Als Steuerfrau war sie zuvor schon für den Yachtclub Möhnesee in der Jugend-Bundesliga gestartet, ehe dann der erste Einsatz in der 2. Bundesliga folgte.

Mit Platz 15 erreichte ihr Team zwar sein Ziel, doch die 18-jährige Halternerin war am Ende trotzdem ein wenig enttäuscht, nachdem sie am ersten Wettkampftag noch deutlich besser abgeschnitten hatten.

Für Abendroth war das 2.-Bundesliga-Debüt dennoch ein Highlight ihrer bisherigen Karriere, welches auch mit der Auszeichnung als Halterns Sportlerin des Monats Juli belohnt wurde.

Sportler des Monats September: LZRFV Haltern und RV Lippramsdorf (Reitsport)

Sowohl der LZRFV Haltern am See als auch der RV Lippramsdorf hatten im September große Turniere veranstaltet. Damit alles reibungslos und auch corona-konform ablaufen konnte, haben die Mitglieder beider Vereine viel Zeit in die Planung und Organisation investiert.

Auf dem Halterner Görtzhof wurden beim dreitägigen Turnier rund 850 Nennungen verzeichnet, beim Lippramsdorfer Turnier auf dem Reiterhof Kloth waren es an zwei Tagen etwa 220 trotz eines parallel stattfindenden Turnieres im Kreis Borken. Am Ende hatten sich die Planungen und Vorbereitungen also gelohnt, beide Turniere waren ein voller Erfolg mit jeweils zahlreichen Nennungen.

Stellvertretend für alle Ehrenamtlichen in Halterns Sportvereinen, die sich in der schwierigen Corona-Zeit weiterhin für ihren Verein engagiert und eingesetzt haben, haben wir die Organisatoren und Helfer der Turniere des LZRFV Haltern am See und des RV Lippramsdorf als Sportler des Monats September ausgezeichnet.

Sportler des Monats Oktober: Farin Megger (Kartsport)

Er hat es schon wieder geschafft: Erneut konnte sich der Halterner Kartpilot Farin Megger den Titel als einer von Halterns Sportlern des Monats sichern.

Der 14-Jährige, der sogar schon mal als Sportler des Jahres in der Seestadt ausgezeichnet wurde, wird auch diesmal bei der Ehrung dabei sein – diesmal dank seiner Leistung im Oktober.

Trotz eines Streichergebnisses im letzten Rennen der „Rotax Max Challenge Germany“ auf dem Vogelsbergring im hessischen Wittgenborn konnte er sich den Titel holen und darf sich nun „Deutscher Meister“ nennen. Damit erhielt er auch das ersehnte Weltfinalticket. In Bahrain hatte der junge Halterner dann aber Pech und musste sich letztendlich mit Platz 18 zufriedengeben.

Sportler des Monats November: Antonio Rodrigues (Leichtathletik)

Die westfälischen Crossmeisterschaften bleiben die Domäne von Antonio Rodrigues – das bewies er Mitte November wieder mal, als er bereits seinen fünften Titel feierte.

Aufgrund der schwierigen Streckenverhältnisse im sauerländischen Breckerfeld und der starken Konkurrenz sei sein fünfter Titel ein besonderer für ihn, sagte er damals. „Er hat eine ganz spezielle Bedeutung für mich“, so Rodrigues, der die 7,96 Kilometer lange Strecke in 26:52 Minuten meisterte, als Gesamtfünfter im Ziel ankam und in der Klasse M55 gewann.

Dank seines fünften Westfalenmeistertitels konnte sich das Mitglied von Spiridon Haltern auch noch über die Nominierung als Halterns Sportler des Monats November freuen.

Wildcard: Jörg Kasparek (Kraftdreikampf)

Seit Jahren stemmt Jörg Kasparek schon Gewichte, die für andere unvorstellbar wären. Im August konnte er nach fast zwei Jahren Pause aufgrund der Corona-Pandemie wieder an einem Wettkampf teilnehmen. Der Halterner Kraftsportler des VfB Hüls ging bei den Deutschen Meisterschaften im Kraftdreikampf an den Start.

Dort überzeugte er in der Altersklasse der 50- bis 59-Jährigen und sicherte sich den Titel des Deutschen Meisters. Darüber hinaus brach er auch noch zwei Rekorde.

Beim Bankdrücken stemmte er erst 242,5 Kilogramm in die Luft, womit er den NRW-Rekord bracht. Dann pulverisierte er diesen direkt noch mit 250,5 Kilogramm, womit er auch den bisherigen deutschen Rekord im Bankdrücken brach. Mit seiner Leistung hat er sich eine Wildcard für die Wahl zum Sportler des Jahres 2021 verdient.

Wildcard: Concordia Flaesheim, Herren (Fußball)

Mit so einer starken Hinrunde hatte kaum einer gerechnet. Zwar spielten die Kreisliga-A-Herren von Concordia Flaesheim schon in den vergangenen Jahren immer oben mit, doch diesmal hätte wohl jeder vor dem Saisonstart Platz drei mit nur drei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer nach der Hinrunde direkt unterschrieben.

Während sich die Konkurrenz teilweise stark verstärkte, setzte die Concordia bei Neuzugängen voll auf die Jugend. Das Grundgerüst stand ohnehin schon, doch immer wieder hatten die Flaesheimer in der Vergangenheit auch mit Ausfällen zu kämpfen.

Zu Saisonbeginn legten sie dann direkt richtig stark los – obwohl auch da nicht immer alle fit waren. Erst am 12. Spieltag setzte es die erste und bis heute einzige Niederlage. Gegen Tabellenführer FC 96 Recklinghausen wäre ein Punkt aber verdient gewesen. Mit ihrer starken Hinrunde haben sich die Fußballer um Trainer Michael Onnebrink eine Wildcard für die Wahl zum Sportler des Jahres 2021 verdient.

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