Fabian von Bobart ist trotz Positionswechsel Hullerns neuer Torgarant. © Michael Kösters
Fußball: Kreisliga C

Ansage von Hullerns Fabian von Bobart: „An mir kommt eigentlich nix vorbei“

Fabian von Bobart musste erst in die Abwehr, um für sich das Toreschießen zu entdecken. Der 21-Jährige gibt persönlich Einblicke, spricht über den Trainer und seine Ambitionen für die Zukunft.

Was so ein Positionswechsel manchmal bewirken kann. Fabian von Bobart, Spieler des in der Kreisliga C spielenden SV Hullern, trifft neuerdings immer wieder mal. Dabei kickte der 21-Jährige zuletzt sogar in der Offensive, traf aber kaum. Nun wurde er auf seinen gelernten Platz zurückbeordert – mit Erfolg.

„Grundsätzlich bin ich gelernter Innenverteidiger“, erzählt von Bobart. Doch in der Regel kam der Linksfuß beim SV Hullern immer in der Offensive zum Einsatz. Seit dieser Saison hat sein Trainer Christoph Bafs-Dudzik allerdings umgestellt und seinen Schützling wieder zurück in die Defensive beordert.

Dieser zahlt es ihm aktuell vor allem in Form von Toren zurück. Bereits drei Treffer erzielte von Bobart nach Standardsituationen per Kopf und einen auch mit dem Fuß. Von Bobart selbst sagt zu seinen Qualitäten vor des Gegners Gehäuse: „Ich gehe eigentlich immer mit nach vorne bei den Standards. Da kann ich dann meine Stärke beim Kopfball ausspielen, habe aber auch einen guten Schuss.“

Fabian von Bobart kennt seine Stärken und weiß diese auch einzusetzen

Aber auch hinten stellt der 1,83 Meter groß gewachsene Spieler seine Fähigkeiten stets unter Beweis: „Mir wird nachgesagt, dass ich unverzichtbar und der stärkste Innenverteidiger bin.“ Denn von Bobart ist flexibel: Er kann sowohl in der Dreierkette agieren, als auch in der Viererkette als Außenverteidiger spielen.

„An mir kommt eigentlich auch nix vorbei“, so der selbstbewusste Jungspund, der noch hinzufügt: „Die Jungs können sich da auch auf mich verlassen. Die Position in der Defensive ist goldrichtig für mich.“ Gut harmonieren, so von Bobart, würde es auf der linken Seite vor allem mit seinem neuen Teamkollegen Daniel Diekmann: „Das hat von Anfang an gestimmt und ist auch der Verdienst des Trainers.“

Denn zu seinem Coach sei das Verhältnis sowieso super, meint von Bobart. „Ich kenne Christoph schon von Anfang an. Der ist eine ehrliche Haut und man kann sich immer auf ihn verlassen“, sagt der Lehramtsstudent. Dass die beiden sich gut kennen, ist nichts Neues, denn der SV Hullern ist von Bobarts Heimatverein.

Erst einmal „Lust auf kicken“ und dann offene Fussballreise für die Zukunft

Lediglich im Alter von 16 Jahren zog es ihn damals durch einen Vereinswechsel zu Blau-Weiß Langenbochum, ehe er eine zweieinhalbjährige Pause einlegte und sich vor knapp zwei Jahren wieder dem Fußball in Hullern anschloss. „Ich hatte nach der Auszeit einfach wieder Lust zu kicken. Mittlerweile bin ich einer der alteingesessenen Spieler im Team“, weiß von Bobart.

Für die Zukunft gibt sich von Bobart sowohl in Bezug auf seine aktuelle Mannschaft als auch in Hinblick auf seine persönlichen Ziele sehr ehrlich und sagt: „Ich hab aus Spaß gesagt, dass ich gerne den Aufstieg hätte. Das ist aber nie unser Ziel gewesen, wir wollen die Saison vernünftig spielen und uns weiterentwickeln. Unter die ersten fünf würde ich aber schon ganz gerne kommen.“

Von Bobart weiter: „Wenn jemand auf mich zukommt, dann könnte ich mir durchaus auch vorstellen, noch mal höher zu spielen. Aber erst einmal bin ich bei Hullern, wir haben eine super Truppe und mit 21 Jahren muss ich auch noch viel lernen, gerade körperlich. Offen für eine neue Aufgabe bin ich trotzdem.“

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