Der Verkehrsminister und Tiger Woods: Wir stellen den Aufstiegskader des TuS Haltern vor

hzDer Aufstiegskader

Es ist eine historische Saison für den TuS Haltern. Dabei steht das Spiel um die DFB-Pokal-Teilnahme noch aus. Doch wer ist Teil der Mannschaft? Wir blicken auf den Aufstiegskader des TuS.

Haltern

, 28.05.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 4 min

Schon jetzt ist es für die Fußballer des TuS Haltern eine historische Saison. Sollten die Halterner am Donnerstag (15 Uhr, Lippspieker) das Duell gegen den SC Verl gewinnen, würde der TuS in der kommenden Saison im DFB-Pokal spielen. Der Aufstieg in die Regionalliga steht bereits fest. Doch wer war eigentlich alles an dieser Saison beteiligt? Torwart- und Co-Trainer Oliver Bautz blickt auf den Aufstiegskader des TuS Haltern.

Stephan Tantow: Unser Zauberfuß war in der Hinrunde für uns ein großer, großer Bestandteil des Erfolges. Er hat die Jungs mit seiner Erfahrung geführt und sich schnell eingelebt. Den können wir nachts um 3 Uhr wecken und er spielt aus 40 Metern aus der Hand punktgenau den Ball in den Fuß.

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Stephan Tantow © TuS Haltern

Rafael Hester: Er hat absolut herausragend in den Pokalspielen gehalten, und hat sich ohne Murren ins zweite Glied gestellt. In der Rückrunde war er auf den Punkt da und hat sich mit ein bis zwei Blessuren durchgequält. Er war gerade in der Phase, in der wir vielleicht nicht so gut gespielt aber trotzdem gepunktet haben, eine große Stütze.

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Rafael Hester © TuS Haltern

Alexander Rothkamm: ‚Zwiebel‘ ist ein Riesen-Charakter und ist im Erwachsenenfußball angekommen. Er hat viel lernen müssen, gerade auf den Busfahrten mit den Jungs. Er hat am Sonntag gegen Rhynern (2:0) sein Debüt gegeben und uns mit zwei herausragenden Paraden im Spiel gehalten. Der Junge ist immer da.

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Alexander Rothkamm © TuS Haltern

Nils Eisen: Er ist unsere Allround-Waffe, der Routinier in der Mannschaft, derjenige, der in jedem Spiel an seine Leistung kommt, immer auffällt, wenig Fehler macht und immer solide spielt. Ich würde nicht gerne gegen ihn spielen wollen. Und auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn: Gegen Rhynern traf er aus 40 Metern. Ein Fußballer aus Leidenschaft.

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Nils Eisen © Tus Haltern

Romario Wiesweg: Der Junge ist eine Bank und hat eine Riesen-Saison gespielt, zumindest bis auf die 70-Meter-Grätsche in Rödinghausen. Jedes Training gibt er 100 Prozent, will lernen und ist wach. In der Kabine ist er allerdings nicht unbedingt die Party-Kanone.

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Romario Wiesweg © TuS Haltern

Christoph Kasak: Wenn wir in Rheine noch zehn Minuten länger gespielt hätten, hätte er sechs Tore gemacht. In der Rückrunde hatte er viel mit Verletzungen zu kämpfen. Aber am Ende hat er gezeigt, wie wertvoll er für die Mannschaft sein kann. Auf den treffen die Stürmer nicht gerne.

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Christoph Kasak © TuS Haltern

Tim Forsmann: ‚Brudi‘ ist ein Phänomen, eine Fußball-Ruhrpott-Seele, der sich für das Team opfert. Der geht mit seinen Mitspielern durch dick und dünn und würde sich aus zwei Metern den Ball direkt in das Gesicht schießen lassen, nur damit er nicht ins Tor geht. Ein absoluter Mannschaftsspieler, der sich dabei manchmal selber vergisst.

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Tim Forsmann © TuS Haltern

Lukas Opiola: Auf der rechten Seiten hat er viele gute Spiele gemacht - unsere Wunderwaffe. Er ist der kognitive Geist der Mannschaft, der in vielem Momenten clever spielt und genau weiß, was er tut. Hin und wieder hat er mal einen emotionalen Ausrutscher, der auf der Bank für Lacher sorgt.

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Lukas Opiola © TuS Haltern

Robin Schultze: Wenn man ihn fragt, weiß er selber nicht, wie er auf seine Tore gekommen ist. Vor dem Tor ist er eiskalt, auch wenn keiner weiß, wie er das schafft. Da hat er sich manchmal selbst erschrocken.

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Robin Schultze © TuS Haltern

Bennet Eickhoff: Ich weiß gar nicht, was passieren muss, damit der mal wirklich böse wird. Selten habe ich jemanden gesehen, der, wenn er wütend ist, immer noch so ruhig bleibt, als wäre er gerade erst aufgestanden ist.

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Bennet Eickhoff © TuS Haltern

Marvin Schurig: Er geht bei uns als Verkehrsminister durch und ist unser Bulliwart. Den Zweikampf mit Robin Schultze hat er gut angenommen und war sehr mannschaftsdienlich. Auf der Aufstiegsfeier hat er sich dann ein bisschen die Nase gebrochen.

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Marvin Schurig © TuS Haltern

Cedric Vennemann, Tim Kallenbach, Lukas Diericks und Lars Pöhlker: Es sind zwar unterschiedliche Charakter, aber sie waren ganz, ganz oft das Herzstück dieser Mannschaft. Sie haben unfassbare Meter abgerissen. Alle vier haben eine Riesen-Saison gespielt. Cedric und Tim sind super laufstark, aber da werden wir auf Mallorca wieder die Tore suchen müssen in den Taschen. Und wenn wir die leeren, ist da einfach nichts drin.

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Cedric Vennemann (v.l.), Tim Kallenbach, Lukas Diericks und Lars Pöhlker © TuS Haltern

Marvin Möllers, Arda Nebi und Deniz Batman: Arda hat sich super eingelebt. Er ist ein bisschen unser Glamour-Boy, denn bei Regen holt er die alten Schuhe aus dem Schrank, damit die neuen nicht dreckig werden. Er ist jemand, der mit seiner Schnelligkeit und seiner Erfahrung uns gut getan hat. Marvin hat nach langer Verletzungspause gezeigt, was ihn ihm steckt. Durch sein Pressing ist er der Held des Aufstiegs, denn das veranlasste Ahlen dazu, dass Eigentor des Jahres zu schießen. Deniz ist unser Zauberfüßchen. Den können seine Mitspieler mit 200 Kilometer pro Stunde anspielen, trotzdem bringt er den Ball unter Kontrolle und spielt einen sauberen Pass.

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Marvin Möllers (v.l.), Arda Nebi und Deniz Batman © TuS Haltern

Luca Steinfeldt: Unser Bomber hat die Saison mit einem Doppelpack gegen Rhynern beendet. Er hatte die größte Trainingsbeteiligung, die es gab.

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Luca Steinfeldt © TuS Haltern

Jannis Scheuch: Unser Tiger Woods, der Mann, der beruflich den Golfschläger schwinkt. Spielerisch ein Halbraum-Spieler, der den Ball gut abschirmt und Torgefahr ausstrahlt.

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Jannis Scheuch © TuS Haltern

Stefan Oerterer: Kein Name wurde von der Trainerbank so oft gerufen wie ‚Ö‘. Er zeichnet sich nicht durch die meisten Laufkilometer im Spiel aus. Keiner weiß wieso, aber dieser Mann steht einfach goldrichtig (17 Treffer). Er ist der Lewandowski der Stauseekampfbahn, allerdings nicht mit Blick auf den Körper, aber er weiß genau, wo das Tor steht.

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Stefan Oerterer © TuS Haltern

Yannick Albrecht: Er ist ein Straßenfußballer. Wenn er den Raum hat, dann weißt du nie, was passiert. Das Zweikampf-Biest ist er allerdings nicht, dafür kann er auch andere gut in Szene setzen.

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Yannick Albrecht © TuS Haltern

Lutz Reydt und Luca Landewee: Für beide war wichtig, viel Erfahrung zu sammeln. Auch sie sind im Erwachsenen-Fußball angekommen. Lutz hat in Rhynern sein Oberliga-Debüt gegeben, Luca war ein wichtiger Bestandteil für die gute Saison der zweiten Mannschaft, weil er dort immer wieder ausgeholfen hat.

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Lutz Reydt (v.l.) und Luca Landewee © TuS Haltern

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