„Ausgangslage ist immer noch nicht schlecht“: Der TuS Haltern blickt nach vorne

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Mit 0:1 kassierten die Halterner am Mittwochabend die erste Heimniederlage gegen den ASC. Sieben Punkte haben die Halterner nun Vorsprung. Zwei Siege aus den letzten vier Spielen reichen.

Haltern

, 09.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Es war die erste Heimniederlage des TuS Haltern in der laufenden Saison und auch gleich eine bittere: Mit der letzten Aktion des Spiels traf Daniel Schaffer für den ASC 09 Dortmund zum 1:0-Sieg. Die Aufstiegsparty der Halterner war damit verschoben, der Vorsprung auf die Dortmunder beträgt anstatt zehn sieben Zähler. „Natürlich wäre es bei einem Unentschieden für uns eine bessere Ausgangslage gewesen“, sagt Vize-Kapitän Nils Eisen, der am Mittwoch die Binde trug. Christoph Kasak saß auf der Bank. „Aber die Ausgangslage ist ja immer noch nicht schlecht. Ich glaube fest daran, dass wir zwei der vier Spiele gewinnen werden und es über die Ziellinie schaffen.“

„Gar nicht viel eingefallen, was wir hätten besser machen können“

Eigentlich war es ein gutes Spiel der Halterner gegen die Dortmunder am Mittwochabend in der Stauseekampfbahn, da sind sich Eisen und sein Sportlicher Leiter Sascha Kopschina einig. „Mir ist gar nicht so viel eingefallen, was wir hätten besser oder anders machen können“, bilanziert Eisen. „Im Prinzip haben wir alles richtig gemacht“, sagt Kopschina. Die Leistung und das Spiel der Halterner waren deutlich besser als noch am Sonntag gegen den Holzwickeder SC (1:1). „Ich habe nicht gemerkt, dass irgendwer verkrampft. Wir waren richtig fokussiert“, erklärt Eisen.

„Ausgangslage ist immer noch nicht schlecht“: Der TuS Haltern blickt nach vorne

Nils Eisen führte am Mittwochabend das Team als Kapitän auf das Feld. © TuS Haltern

Doch dann fiel der entscheidende Treffer in der Nachspielzeit. „Eine Punkteteilung wäre wohl gerecht gewesen“, ergänzt Kopschina. „Allerdings ist das ja auch das Geile am Fußball. Das haben in der Champions League Ajax Amsterdam (2:3 gegen Tottenham, Anm. d. Red.) und Barcelona (0:4 gegen Liverpool, Anm. d. Red.) zu spüren bekommen. Und jetzt auch wir“, sagt er. Schlecht geschlafen habe er aber nach der Niederlage schon.

„Keiner lässt sich hängen“

Große Sorgen um den weiteren Saisonverlauf mache er sich aber nicht, sagt Kopschina. Und auch in diesem Punkt ist er sich mit Nils Eisen einig. „Der Charakter der Mannschaft steht fest“, erklärt der Sportliche Leiter. „Es ist von jedem das Ziel, da am Ende irgendwie hinzukommen“, sagt Eisen. So herrsche auf keine Missgunst in der Mannschaft. „Keiner lässt sich hängen, jeder gönnt es dem anderen“, ergänzt er. Nach dem Spiel habe das Team bereits viel intern gesprochen. „Wir dürfen jetzt nicht den Kopf verlieren und müssen die Ruhe bewahren“, erklärt Eisen.

„Ausgangslage ist immer noch nicht schlecht“: Der TuS Haltern blickt nach vorne

Es war eine bittere erste Heimniederlage für den TuS Haltern. © Juergen Patzke

Lange Zeit zum Verschnaufen bleibt dem TuS in der englischen Woche nicht. Am Sonntag sind Eisen und Co. in Gütersloh gefordert. Vier Punkte steht der kommende Gegner vor dem ersten Abstiegsplatz. „Das ist mit die beste Rückrundenmannschaft. Allerdings einfach ein normales Saisonspiel“, sagt der sportliche Leiter Kopschina.

In der aktuellen Situation sieht er zudem einen Vorteil: „Das Motivations-Vakuum ist seit Mittwoch aufgelöst“, erklärt er. „Vorher wussten wir, dass es ein komfortabler Vorsprung ist, der aber nicht reicht. Jetzt haben wir eine normale Situation auf der Zielgeraden. Wenn die Mannschaft so weiterspielt, dann mache ich mir keine Sorgen.“

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