Personelle Überraschungen beim TuS möglich: Steinfeldt tankte im Hinspiel Selbstvertrauen

hzFußball: Oberliga

Für Halterns Luca Steinfeldt war das Hinspiel ein besonderes Spiel. Er schoss in der 90. Minute sein erstes Oberligator für den TuS Haltern. „Das gab Selbstvertrauen“, sagt der Stürmer.

Haltern

, 27.04.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sportfreunde Siegen - TuS Haltern

Sonntag, 15 Uhr, Leimbachstraße, Siegen

„Lange habe ich gebraucht, um mein erstes Tor für den TuS Haltern zu machen. Als es dann endlich geklappt hat, was es umso schöner“, sagt Halterns Stürmer Luca Steinfeldt.

Am 4. November 2018 lief im Duell gegen Siegen die 90. Spielminute: „Ö spielte den Ball rüber, ich habe einen Spieler noch aussteigen lassen und schob den Ball unten links ein“, erinnert sich Steinfeldt. Er traf zum 7:0-Endstand. Für ihn war es egal: „Als Stürmer ist es immer wichtig, sein erstes Tor zu machen. Das gibt Selbstvertrauen“, sagt er. Das Hinspiel insgesamt spiele für ihn aber keine Rolle mehr.

Das sieht auch sein Trainer Magnus Niemöller so. „Siegen spielt viel erwachsener Fußball“, sagt er. „Wir müssen Konzentration und Fokussierung reinbekommen.“ Personell könnte es beim TuS vielleicht eine Überraschung geben: Christoph Kasak und Lukas Diericks sind wieder im Training. „Auf die Belastungen haben sie keine Reaktionen gezeigt“, erklärt Niemöller. „Das ist ein gutes Zeichen. Es kann sein, dass wir sie am Sonntag ins kalte Wasser werfen.“

Kallenbach noch ein Spiel gesperrt

Fehlen wird hingegen Tim Kallenbach. Nach seiner Roten Karte gegen Erndtebrück muss er in Siegen noch pausieren. Tim Forsmann klagt laut Niemöller über Schmerzen am Fuß. „Er hat bis Freitag noch gar nicht trainiert“, erklärt sein Trainer. Bennett Eickhoff hat Probleme am Oberschenkel.

Für die Siegener setzte es am vergangenen Sonntag erneut eine 0:7-Niederlage. Das Team verlor gegen eine stark von oben unterstützte U23 des FC Schalke 04„Aber bei der Einordnung müssen wir realistisch sein“, erklärt Siegens Trainer Dominik Dapprich. „Die Stimmung ist nicht so schlecht. Das war für uns ein Bonusspiel.“

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Im Hinspiel habe sein Team einen „rabenschwarzen“ Tag erwischt. „Haltern hat das gut gemacht, aber wir haben viel mitgewirkt“, sagt Dapprich. Vor dem Rückspiel habe er sich zwei Spiele der Halterner angeguckt. „Sie arbeiten stabil in der Defensive und haben brutale Qualität im Umschalten und bei Standards“, erklärt er. „Ich rechne nicht mit einem Gegner, der uns vorne in allen Situationen anpresst.“

„Die Mannschaft ist im Tunnel“

Dem TuS Haltern fehlen nur noch drei Siege zum Aufstieg. „Die Mannschaft ist im Tunnel“, sagt Niemöller. „Bei uns geht es nicht um Rechnereien. Das wäre Gift. Ich erlebe das Team im Training sehr stabil.“

„Ich weiß, was wir für Qualitäten haben. Wenn wir abliefern, was wir können, wird uns der ASC auch nicht mehr holen“, sagt Steinfeldt. „Was von Außen herangetragen wird, ist mir eigentlich egal.

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