„Bewegung hilft“ erreicht das Ziel - am Ende wurde es noch mal richtig spannend

Redakteur
Viele Menschen waren in den vergangenen Monaten für die Aktion „Bewegung hilft“ unterwegs. Nun wurde das Ziel erreicht.
Viele Menschen waren in den vergangenen Monaten für die Aktion "Bewegung hilft" unterwegs. Nun wurde das Ziel erreicht. © picture alliance/dpa
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Ursprünglich waren es 340.000 Kilometer, dann wurde das Ziel noch mal auf 500.000 Kilometer erhöht. Am 7. März, um 16.23 Uhr, war es dann soweit: Das Ziel der Lauf-Aktion „Bewegung hilft“ wurde erreicht. Bei der Rangliste der Teams mit den meisten Läufen wurde es noch mal extrem spannend – es war am Ende so eng, dass sich beide Teams nun einen Platz teilen dürfen.

Die Freude bei Organisatorin Nadine Winkels war groß, als die 500.000-Kilometer-Marke erreicht wurde. 129 Tage hatte es insgesamt gedauert, eigentlich ging die Aktion sogar noch bis zum 20. März.

Ein einziger Lauf trennte den Dritt- und Viertplatzierten

Insgesamt 1312 Teilnehmer hatten mitgeholfen, das bislang größte Ziel von „Bewegung hilft“ zu erreichen. Über 55.000 Läufe wurden registriert. 25.000 Euro konnten damit gesammelt werden. Jeweils die Hälfte geht an das Netzwerk roterkeil.net und an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Südliches Münsterland.

Viele der Läufer hatten sich zu Teams zusammengeschlossen, insgesamt gab es 97. Auf Platz eins landete am Ende „Nordic Walking Österreich“ mit 2635 Läufen und über 25.000 Kilometern. Dahinter kam mit „Lokomotive Bauch und Hüfte“ (2445 Läufe) direkt das erste Halterner Team.

Und dahinter wurde es zum Schluss richtig spannend. „#Team_Runwithsmile“ und „Die Münsterländer Kilometerfresser“ aus Stadtlohn hatten sich ein hartes Duell um Platz drei geliefert. „Wir hatten mitbekommen, dass sich viele Gruppen noch mal richtig gepusht hatten“, erzählt Nadine Winkels.

Letztendlich trennte beide Gruppen tatsächlich nur ein einziger Lauf. Die „Kilometerfresser“ aus Stadtlohn mussten sich mit 1803 Läufen ihren Konkurrenten, die auf 1804 Läufe kamen, geschlagen geben.

Winkels erreichten nach dem knappen Rennen zahlreiche Screenshots der Rangliste von Läufern beider Gruppen, erzählt sie. Mal war das eine Team vorne, mal das andere, so eng war es am Ende. Beide Gruppen sollen nun einen Pokal bekommen und sich sogar den dritten Platz teilen.

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