Canbulut on fire: TuS Haltern am See feiert gegen den VfB Homberg wichtigen Dreier

Fussball Regionalliga West

In der Regionalliga West hat der TuS Haltern am See im Abstiegskampf ein Ausrufezeichen gesetzt. Vor knapp 600 Zuschauern in der Stauseekampfbahn schlug der TuS den VfB Homberg mit 3:0.

Haltern

von Thomas Braucks

, 15.02.2020, 22:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Berkant Canbulut war der Matchwinner beim TuS Haltern am See.

Berkant Canbulut war der Matchwinner beim TuS Haltern am See. © Thomas Braucks

Spieler des Nachmittags war Neuzugang Berkant Canbulut. Dem Ex-Wattenscheider gelang zwischen der 51. und 72. Minute ein Hattrick.

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Das Ergebnis geht in Ordnung - aufgrund einer starken zweiten Hälfte der Gastgeber. In Durchgang eins begegneten sich die beiden Aufsteiger auf Augenhöhe. TuS-Trainer Magnus Niemöller fand sogar, dass Homberg streckenweise „die bessere Spielanlage“ hatte. Die Gäste wären kurz vor der Halbzeit auch beinahe in Führung gegangen: TuS-Torhüter Rafael Hester parierte Justin Walkers Freistoß aus 22 Metern glänzend.

Mit mehr Biss

Aus der Kabine kamen die Halterner mit mehr Biss und größerem Zug zum Tor. Erst scheiterte Stefan Oerterer per Kopf am Pfosten (48.). Dann spielte Julian Büscher, der ein starkes Start-Elf-Debüt beim TuS gab, Canbulut frei - und der setzte den Ball mit Effet zum 1:0 ins Toreck (51.).

In den folgenden 20 Minuten machte der 28-Jährige alles klar: Erst verwandelte er einen Handelfmeter mit etwas Glück zum 2:0 - Hombergs Torhüter Gutkowski rutschte der Ball unter dem Körper durch (62.). Dann setzte sich Canbulut im Zweikampf clever gegen Kacinoglu durch und platzierte den Ball ins lange Eck - 3:0 (72.).

Über die Latte

Es war die Entscheidung. Der TuS ließ nichts mehr anbrennen, hatte sogar noch Chancen zum 4:0. Wie bei Robin Schultzes Kopfball, den Torhüter Gutkowski mit einer Hand über die Latte lenkte.

Neben Berkant Canbulut und Julian Büscher verdiente sich vor allem die Halterner Defensivabteilung gute Noten. Allen voran Romario Wiesweg, der eine tadellose Leistung bot und zur Stelle war, wenn es mal brannte. Durch den Erfolg springt der TuS Haltern wieder auf Platz 14: Der würde am Ende zum Klassenerhalt reichen.

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