Damen des HSC Haltern-Sythen reisen als Außenseiter nach Schwerte

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Das Jahr 2020 startet für die Handballerinnen des HSC Haltern-Sythen mit einer schwierigen Aufgabe. Das Team von Andreas Stolz ist bei der heimstarken HSG Schwerte-Westhofen zu Gast.

Haltern

, 10.01.2020, 08:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Anwurf der Partie ist am Samstag (11. Januar) um 18 Uhr in der Sporthalle des Friedrich-Bährens-Gymnasiums. „Wir sind in diesem Spiel der Außenseiter. Schwerte ist sehr heimstark. Sie haben zuhause erst ein Spiel verloren“, warnt HSC-Coach Andreas Stolz.

Seit dem 2. Januar ist er mit seiner Mannschaft wieder im Training. „Die Beteiligung ist richtig gut. Es macht Spaß zu sehen, dass alle mit viel Engagement dabei sind.“

Verstärkung aus der Oberliga

Im Dezember hatten die abstiegsbedrohten Handballerinnen des HSC ihre ersten beiden Saisonsiege gefeiert. Gegen den Tabellennachbarn VfL Brambauer gelang zunächst ein knapper Auswärtssieg. Anschließend feierte die Truppe einen überraschenden Erfolg gegen den Spitzenreiter Lüner SV. Trainer Stolz, der kürzlich geheiratet hat, sagt mit einem Lächeln: „Verheiratet bin ich noch ungeschlagen.“

Nun haben die Damen ein äußerst schwieriges Auswärtsspiel vor der Brust. Und was die kommende Aufgabe in Schwerte nicht einfacher macht: Der Gegner hat sich in der Winterpause mit einer Oberliga-Spielerin verstärkt. Stolz: „Unser Ziel sollte es sein, so lange wie möglich mitzuhalten, um im Spiel auf Augenhöhe zu bleiben. Wir müssen uns nicht verstecken, aber wir werden eine geschlossene und kämpferische Mannschaftsleistung brauchen.“

Leistungsträgerin fehlt vorerst

Beim HSC hat es in der Winterpause keine personellen Veränderungen geben. Allerdings muss Coach Andreas Stolz vorerst, und so auch am Samstag, auf seine Leistungsträgerin Leonie Fohrmann verzichten. „Sie ist aufgrund ihres Studiums in Ravensburg und wird uns künftig nur noch sporadisch zur Verfügung stehen.“ Ihren Ausfall müsse die Mannschaft nun geschlossen kompensieren. „Wir müssen das leider verkraften“, so Stolz. „Aber ich glaube an meine Mädels.“

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