Das Fazit der Beumer-Brüder: So lief das erste Oberliga-Jahr

hzHandball: Oberliga

Handball in Haltern geht wieder los: Kurz vor Saisonstart in der Oberliga haben die HSC-Neuzugänge der vergangenen Saison, Johannes und Maximilian Beumer, erzählt, wie ihre erste Saison in Haltern lief.

von Lukas Runde

Haltern

, 02.10.2020, 06:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nachdem die Fußballer Anfang September den Spielbetrieb wieder aufgenommen haben, geht es knapp einen Monat später auch für die Handballer des HSC Haltern-Sythen wieder los. Der HSC startet am kommenden Samstag (3. Oktober) auswärts beim TuS Bommern in seine zweite Oberliga-Saison nach dem Wiederaufstieg 2019.

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Maximilian und Johannes Beumer wechselten 2019 vom SV SW Havixbeck zum HSC. Die Brüder, die mit dem Wechsel den Sprung von der Landes- in die Oberliga wagten, haben nun erzählt, wie sie ihre erste Oberliga-Saison fanden, welche Unterschiede es zwischen der Landes- und der Oberliga gibt und wo sie den HSC in der kommenden Saison sehen.

„Riesenunterschied zu vorher“

Für die Neuzugänge der vergangenen Saison hat sich der Wechsel gelohnt. Mit den Einsatzzeiten seien beide mehr als zufrieden. Die Saison sei sehr spannend gewesen. Es wäre ein bisschen ärgerlich gewesen, dass die Spielzeit aufgrund von Corona abgesagt werden musste, erzählt Maximilian Beumer. „Wir haben uns gut in der Liga eingefunden, wurden gut in die Mannschaft aufgenommen und haben Spielzeit bekommen. Es war eine richtig gute Saison“, bilanziert der Linkshänder.

Sein Bruder sieht es ähnlich. „Es ist ein Riesenunterschied zu vorher“, sagt er. Besonders fallen beiden die großen körperlichen Unterschiede im Vergleich zur Landesliga auf. „Da sind schon ziemliche Brechmänner dabei“, erzählt Johannes Beumer. Zudem gäbe es in den Teams mehr Variabilität. Man könne sich nun nicht mehr auf ein, zwei Spieler fokussieren, da alle Spieler in den Teams gefährlich seien.

Havixbecker Fanclub unterstützt regelmäßig

Das Angebot, nach Haltern zu wechseln, haben die zwei Rückraumspieler bereits früher erhalten. Allerdings wollten sie das Team der Havixbecker, mit denen sie den Aufstieg in die Landesliga schafften, zunächst nicht verlassen. Als nach zwei Jahren Landesliga dann aber der Abstieg fest stand, nutzten Maximilian und Johannes die Chance, in Haltern Oberliga-Luft zu schnuppern.

„Das hat uns keiner übel genommen“, erzählt Maximilian über seine ehemaligen Teamkollegen. Sie hätten gewusst, dass die beiden das Angebot schon früher bekommen haben und hätten es ihnen gegönnt. Das zeigen die ehemaligen Teamkollegen und Freunde aus Havixbeck den beiden Brüdern nun bei den HSC-Spielen. Oftmals verbreitet der „Havixbecker Fanclub“ gute Laune in der Dreifachhalle.

Schwer einzuschätzende Liga

„Wenn du 20 Leute von deinen besten Freunden da hast, die dich unterstützen, ist das schon super“, erzählt Maximilian Beumer. Auf die neue Saison, die für den HSC am Samstag (3. Oktober) beginnt, freue man sich jetzt schon. Die Liga sei schwer einzuschätzen. Alles könne in beide Richtungen passieren. Die oberste Priorität sei erneut der Klassenerhalt. Den halten die beiden aber für realistisch.

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