„Das hat ihnen das Genick gebrochen“: Überzeugender Sieg für den HSC Haltern-Sythen

hzHandball: Oberliga

Der HSC Haltern-Sythen holt gegen Rödinghausen den zweiten Sieg in der noch jungen Oberliga-Saison. Ein Spieler der Halterner stand bei dem deutlichen Sieg gleich mehrmals im Mittelpunkt.

Haltern

, 26.10.2019, 21:44 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der HSC Haltern-Sythen gewinnt nach der Herbstpause in der Oberliga deutlich gegen Mitaufsteiger und Tabellennachbar CVJM Rödinghausen. Dabei gestaltete sich die erste Hälfte noch ausgeglichen, doch in Halbzeit zwei war es vor allem ein Spieler, der dafür sorgte, dass am Ende ein eindeutiges Ergebnis auf der Anzeigentafel stand.

„Wir sind natürlich sehr glücklich über die Punkte“, sagte ein zufriedener Gerard Siggemann nach dem 34:25-Sieg seiner Mannschaft. Am Ende sei der Sieg allerdings „ein bisschen zu hoch“ gewesen.

Halterner verspielen eine Vier-Tore-Führung

Denn vor allem in der ersten Hälfte sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie, in der beide Mannschaften abwechselnd spielbestimmend waren. Die Halterner konnten zwar immer wieder in Führung gehen, aber diese anfangs nicht ausbauen.

Jetzt lesen

Mit drei Toren innerhalb von zwei Minuten sorgten dann aber Julian Schrief und Harald Scherer für ein erstes kleines Polster und eine 8:4-Führung (13.). Nach einer Auszeit der Gäste kamen diese allerdings wieder besser ins Spiel und drehten die Partie in der 21. Minute.

Erst in den Schlussminuten der ersten Hälfte waren es dann wieder Julian Schrief, der insgesamt neun Mal traf, und Neuzugang Alex Mazur, die vor der Pause noch auf 17:15 erhöhten. Dass die Gäste aus Rödinghausen zwischenzeitlich nicht höher in Führung gingen, war vor allem einem Mann geschuldet: HSC-Torhüter Daniel Lüger.

Daniel Lüger hält drei Siebenmeter

Zwei Siebenmeter hielt er in der ersten Halbzeit, ein weiterer sollte noch in den zweiten 30 Minuten folgen. Nach dem Wiederanpfiff sorgte er mit weiteren starken Paraden dafür, dass die Offensive des CVJM immer mehr verzweifelte.

Jetzt lesen

Der Schlussmann hatte großen Anteil daran, dass der HSC Haltern-Sythen auf 25:19 davonziehen konnte (45.). „Das hat ihnen dann das Genick gebrochen“, stellte Gerard Siggemann fest. Während seine Mannschaft „voll da war“, sei der Gegner in dieser Phase „ein bisschen weggebrochen“.

Für einen HSC-Spieler endete die Partie 32 Sekunden früher

Auch eine Auszeit von Rödinghausens Coach Pascal Vette 15 Minuten vor dem Schlusspfiff brachte keine Wende mehr. Und so zogen die Halterner sogar noch weiter davon.

Kurz vor dem Abpfiff stand dann noch mal Daniel Lüger im Fokus, als er für zwei Minuten des Feldes verwiesen wurde. Da Halterns zweiter Torwart Stephan Haunert noch verletzt ist, mussten die Halterner beim Stand von 33:24 die letzten 32 Sekunden ohne Torhüter spielen.

HSC: Lüger - Scherer (4), Andersen (2), Knöner (5), M. Beumer (3), Schulte-Lünzum (2), J. Schrief (9/3), Alkemper (1), J. Beumer (1), Kruth (2), Wolak, Mazur (5)

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt