Christian Lettau (l.) hat sich beim TuS Sythen in den letzten Jahren als eine echt treue Seele entpuppt. © Jürgen Patzke
Fußball

„Das ist einfach überragend“: Sythens Lettau verspürt schon große Vorfreude

Seit 2001 ist Christian Lettau beim TuS Sythen. Er spielt nicht nur selbst in der ersten Herrenmannschaft, sondern ist nebenbei noch als Trainer im Verein tätig - mit ganz viel Leidenschaft.

Als Christian Lettau zu Beginn des 21. Jahrhunderts anfing, seine Fußballschuhe für den TuS Sythen zu schnüren, ahnte er mit Sicherheit nicht, dass er vorerst der letzte Jahrgang sein wird, der bis hin zu den Senioren alle Jugendmannschaften durchlaufen wird.

Nachdem Lettau zu den Senioren ging, übernahm er 2013 als Jugendtrainier die damalige E-Jugend. Acht lange Jahre musst der mittlerweile 26-jährige darauf warten, dass er mit seiner Jugendmannschaft wieder die erste A-Jugend im Verein stellt, seitdem er damals selbst für jene als Spieler auf dem Platz stand.

Das Ziel immer fest im Blick

Vor allem ein Gedanke hat den Masterstudenten dabei immer besonders motiviert. „Mein Ziel war es, die Jungs zu begleiten und hoch in die Senioren zu bringen. Das habe ich mir selbst auf die Fahne geschrieben“, erzählt Lettau. Unterstützung erhält er dabei von Lukas Pelster in Co-Trainer-Funktion, der selbst bei den zweiten Herren in Sythen kickt.

Dass Lettau seine Mission schon bald erfolgreich vollendet hat, freut ihn um so mehr. „Wenn ich dann in den Senioren mit den Jungs zusammen zocken kann, da freue ich mich schon drauf. Das ist einfach überragend“, so der linke Außenverteidiger.

Vernetzung zu den Senioren ist optimal

Das Gute ist, dass Lettau selbst in der ersten Mannschaft von Sythen spielt. So sind die Kommunikationswege zu Chefcoach Dennis Schulz kurz. „Die Vernetzung mit Dennis ist super. Wir haben engen Kontakt und quatschen häufig. Wir möchten dann natürlich, dass nach und nach immer mal wieder Jungs Seniorenluft schnuppern“, erklärt Lettau.

Erst mal wird Lettau nun aber sein Studium in Essen hinter sich bringen wollen, denn dort ist er nämlich in den letzten Zügen. Bis dahin wird er aber weiterhin alles unter einen Hut bekommen. „Meistens ist es so, dass ich im Anschluss an das A-Jugendtraining auch immer selbst gegen den Ball trete. Das passt also und auch mit Lukas funktioniert die Kombination super,“ so der Jugendtrainer.

Trainer-B-Lizenz als i-Tüpfelchen

Wie es im Anschluss an seinen aktuellen Trainerjob weitergehen wird, hat sich der Fußballfanatiker auch schon ausgemalt. „Ich wollte längst den Trainerschein machen, doch dann kam Corona und alle Lehrgänge sind ausgefallen.

Bis er den Trainerschein endgültig in seinen Händen hält, wird es wohl noch einige Zeit dauern. Denn Lettau hat für das laufende Jahr keinen Ausbildungsplatz mehr für den Trainer-B-Lizenzlehrgang erhalten. So hofft er laut eigener Aussage auf das kommende Jahr 2022.

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