Das Spitzenspiel an der Conzeallee endet torlos - Der TuS Sythen ist Herbstmeister

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Der TuS Sythen ist nach dem 0:0 Herbstmeister der Kreisliga B. Und auch wenn es gegen den ETuS Haltern keine torreiche Partie war, war es am Sonntag ein spannendes Spitzenspiel.

von Leon Koch

Haltern

, 18.11.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nur ein Punkt trennte die Lokalrivalen vor dem Spitzenspiel in der Tabelle und dabei blieb es auch nach 90 Minuten. In einer chancenarmen, aber dennoch spannungsgeladenen Partie, stand es am Ende 0:0 zwischen dem ETuS Haltern und dem TuS Sythen.

Den Auftakt der Begegnung setzt ETuS-Stürmer Dennis Klüsener, der nach drei Minuten die erste Chance der Partie verbuchte. In der Folge war es das aber auch schon mit Tormöglichkeiten, denn beide Mannschaften standen defensiv sicher und ließen nur wenig zu. In der ersten halben Stunde hatten die Eisenbahner einen leichten Vorteil, ohne aber für wirkliche Gefahr zu sorgen. Einzig die Chancen von Jan Gebauer (16.) und Jörn Hümmer (23.) ließen aufhorchen.

Wemhoff verpasst den Führungstreffer

Kurz vor der Pause verpasste Lukas Wemhoff dann den Führungstreffer der Sythener, als er frei vor dem Tor den Ball im fallen nur neben den Pfosten schoss (44.). Im zweiten Durchgang übernahm dann der TuS weitestgehend das Kommando und erspielte sich einige Möglichkeiten. Doch ebenso wie der Gegner ließen Andre Nacke (62.), Mats Linden (65.) und erneut Lukas Wemhoff (70.) ihre Torchancen ungenutzt. Kurz vor Schluss lösten sich die Halterner aus dem Druck der Gäste und kamen zu zwei großen Chancen, aber sowohl Jan Gebauer, als auch Jens Quinkenstein, scheiterten beim Abschluss frei vor dem Gehäuse des TuS.

Deshalb blieb es beim gerechten Unentschieden, wie auch Sythens Trainer Manuel Andrick empfand: „Es war kein schönes Spiel, die erste Halbzeit gehörte dem ETuS, dafür waren wir in der zweiten Hälfte fußballerisch ein bisschen besser. Am Ende aber ein gerechtes Ergebnis, mit dem beide Mannschaften, glaube ich, leben können.“

Andricks Trainerkollege Thomas Schaffrinna schlug ungefähr in die gleiche Kerbe, haderte aber noch etwas mit dem Referee und sagte: „Die Sythener haben super Fußball gespielt bis zum Sechzehner, dann war ein bisschen die Luft raus. Wir haben dafür nicht so gut Fußball gespielt, haben aber die größeren Torchancen gemacht. Zusätzlich hatten die Sythener zwei Mal großes Schiedsrichter-Glück, als er unter anderem eine Notbremse nicht gesehen hat. Also gerechtes Unentschieden, ja, aber mit Vorteil für uns.“

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