Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Der HSC Haltern-Sythen II will kommende Saison „nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben“

hzHandball: Bezirksliga

Die zweite Mannschaft des HSC Haltern-Sythen blickt auf eine komplizierte Saison zurück. Dass es am Ende doch noch zum Klassenerhalt reichte, hat für Trainer Harald Scherer mehrere Gründe.

Haltern

, 23.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Für die zweite Mannschaft des HSC Haltern-Sythen war es eine turbulente Bezirksliga-Saison. In den ersten 13 Partien holte das von Harald Scherer trainierte Team nur zwei Siege und ein Unentschieden. Danach konnte sich der HSC allerdings wieder stabilisieren. Und zum Ende der Saison drehte die Mannschaft noch mal richtig auf.

Sechs Siege sowie zwei Unentschieden sammelten die Halterner in den letzten acht Saisonspielen. Besonders zwei Siege stachen dabei heraus: Trotz eines 11:14-Rückstandes zur Halbzeit bezwang der HSC den späteren Meister Westfalia Hombruch mit 26:24. Nur fünf Tage später avancierte die Mannschaft endgültig zum Favoritenschreck, als sie Vizemeister Rauxel-Schwerin mit 42:20 nach Hause schickte.

Viele Verletzte im Verlauf der Saison

Für Trainer Harald Scherer, der mit der ersten Mannschaft den Aufstieg in die Oberliga feierte, hatte der Aufschwung des HSC mehrere Gründe. „Zum einen sind fast alle Spieler wieder fit“, erzählt er. Zwischenzeitlich habe es bis zu zehn Verletzte gegeben. Außerdem erhielt die Halterner Zweitvertretung noch einige Unterstützung im Abstiegskampf.

Besonders Rico Roberts Einsatz hebt der Trainer dabei hervor. Der Torhüter musste in dieser Saison auch in der ersten Mannschaft noch einmal aushelfen, da Kapitän Daniel Lüger sich verletzt hatte. Philipp Wolak half auch regelmäßig aus, nachdem er sich von einer langwierigen Verletzung erholt hatte.

Weitere Unterstützung aus der ersten Mannschaft nicht benötigt

Beim letzten Saisonspiel gegen den TuS Bommern II hätte er noch weitere Unterstützung aus der Verbandsliga-Mannschaft erhalten, erzählt Harald Scherer. Doch einen Tag vorher war aufgrund der Ergebnisse der anderen Mannschaften bereits klar, dass der HSC nicht mehr absteigen konnte, weshalb Scherer auf die Hilfe seiner Mitspieler aus der ersten Mannschaft verzichten konnte. Er selbst wäre sonst vermutlich auch aufgelaufen, verrät er.

Jetzt lesen

Ganz wichtig sei es auch gewesen, betont Scherer, dass es „bei allen Klick gemacht“ hat. Seine Spieler hätten noch rechtzeitig erkannt, dass sie alles geben müssten, um im Abstiegskampf zu bestehen. Am Ende schaffte es die Halterner Zweitvertretung dann sogar noch auf Platz neun.

Kader soll verjüngt werden

„Insgesamt bin ich zufrieden“, sagt Harald Scherer über die Saison. Aufgrund der vielen Verletzungen gehe der Tabellenplatz letztendlich in Ordnung. In der kommenden Spielzeit möchte er mit seiner Mannschaft allerdings „nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben“. Zudem will er das Team verjüngen und „individuell nach vorne bringen“.

Um den Kader zu verjüngen, werden drei Spieler aus der A-Jugend an der Vorbereitung auf die kommende Saison teilnehmen. Ob sie dann auch zum Saisonstart zur Mannschaft gehören, werde sich allerdings erst im Laufe der Vorbereitung zeigen, erklärt Scherer.

Lesen Sie jetzt

Halterner Zeitung Der Aufstiegskader des HSC

„Verpasste zufällig immer das Abwehrtraining“: Das ist der Aufstiegskader des HSC

Wer verpasste beim HSC Haltern-Sythen meist das Abwehrtraining? Und wer musste häufiger gebremst werden? Christian Berse und Daniel Lüger stellen den Aufstiegskader der Halterner vor.

Lesen Sie jetzt