Der HSC Haltern-Sythen startet euphorisch, aber mit einer Menge Respekt

hzHandball: Oberliga

Der HSC Haltern-Sythen geht nach fast sieben Monaten Pause wieder in der Oberliga Westfalen an den Start. Am Samstag (3. Oktober) ist der HSC bei einem Aufsteiger zu Gast.

von Lukas Runde

Haltern

, 02.10.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ihr bis dato letztes Ligaspiel bestritten die Oberliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen am 7. März diesen Jahres. Knapp sieben Monate später startet das Team von Trainer Gerard Siggemann wieder in den Ligaspielbetrieb. Am kommenden Samstag (3. Oktober) um 20 Uhr wird die Partie zwischen dem Aufsteiger TuS Bommern und dem HSC angepfiffen.

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Nach der souveränen ersten Oberliga-Saison nach dem Wiederaufstieg 2019 wird der HSC Haltern-Sythen in der neuen Spielzeit zunächst in einer von zwei Staffeln mit jeweils acht Mannschaften gefordert sein. Am Ende der Staffeln spielen die jeweils ersten vier Mannschaften um den Aufstieg und die jeweils letzten vier Mannschaften gegen den Abstieg.

Respekt vor dem Gegner

Trainer Gerard Siggemann bewertet die abgeschlossene Vorbereitung vorsichtig optimistisch. Man habe zwar nicht den Umfang an Trainingszeit gehabt, den man sich gewünscht hätte, allerdings gelte dies für alle Mannschaften in der Liga. Die bestrittenen Vorbereitungsspiele hatten laut Siggemann ihre „Höhen und Tiefen“.

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Mit dem TuS Bommern ist der HSC am Samstag bei einem Gegner zu Gast, den der Trainer keineswegs unterschätzen wird. „Das man einen Aufsteiger nicht auf die leichte Schulter nehmen darf, hat man letztes Jahr an uns gesehen,“ sagt er. Die Mannschaft aus Bommern sei ein Team, das souverän aufgestiegen sei und über hohe Qualität verfüge.

Keine Tageskasse in Bommern

Zudem beschreibt Siggemann die erwartete Atmosphäre in Bommern als „eine andere Welt“. Normalerweise werde die Halle in Bommern von rund zwei- bis dreihundert Zuschauern besucht. Am Samstag sind aufgrund des Hygienekonzeptes nur rund 60 Zuschauer in Bommern erlaubt.

Trotzdem erwartet seine Mannschaft den Saisonstart mit einer „großen Euphorie“, sagt Siggemann. Fans aus Haltern können sich die Fahrt nach Bommern am Samstag sparen, da bereits alle Plätze an heimische Fans vergeben wurden und es keine Tageskasse geben wird.

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Personell steht Siggemann fast der komplette Kader zur Verfügung. Neue feste Bestandteile des Teams sind Peer-Luis Kuhlbrodt und Tobias Spiekermann. Definitiv fehlen wird Philipp Wolak, der sich in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Fraglich ist noch, ob Mika Knöner am Samstag mitspielen wird. Er soll vorher bei der zweiten Mannschaft im Einsatz sein. Die bestreitet am Samstag um 17 Uhr ihr erstes Spiel in der Landesliga beim FC Schalke 04 II.

Anwurf: 20 Uhr, Bommerfelder Ring 113, 58452 Witten.

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