Der HSC Haltern-Sythen will gegen Schlusslicht Schalke 04 die nächsten Punkte einfahren

hzHandball: Oberliga

Vier Punkte trennen die Teams in der Tabelle. Allerdings steht der Aufsteiger HSC Haltern-Sythen vor dem FC Schalke 04. Die Gastgeber haben einen Zähler auf dem Konto.

Haltern

, 14.11.2019, 14:53 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit einem Punkt liegen die Handballer des FC Schalke 04, kommender Gegner des HSC Haltern-Sythen, am Ende der Tabelle der Oberliga Westfalen. „Wenn man bedenkt, über welche Möglichkeiten Schalke im wirtschaftlichen Bereich verfügt, ist das sehr überraschend“, sagt Halterns Trainer Gerard Siggemann.

Den ersten Zähler der Saison fuhren die Königsblauen am vergangenen Wochenende ein: 22:22 endete das Duell gegen den VfL Gladbeck. „Im Derby haben wir ab der ersten Minute gekocht. Wir konnten heute alle Schalker Tugenden auf den Platz bringen und hoffen, dass das jetzt die Wende für uns war“, erklärte Schalkes Trainer Fabian Sinkovec.

„Spiel auf Augenhöhe“

Trotz der Niederlage gegen Möllbergen (27:29) stehen die Halterner als Aufsteiger in der Tabelle vor dem S04. Mit fünf Punkten belegt das Team von Siggemann Rang zwölf. „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt Siggemann. Beide Teams würden die zwei Punkte benötigen. „Ich gehe von einer hart umkämpften Partie aus“, erklärt Halterns Trainer. „Wir wollen aber die Punkte holen.“

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Wer am Samstag als zweiter Torhüter hinter Daniel Lüger beim HSC auf der Bank sitzt, wusste der Trainer noch nicht. Von der zweiten Mannschaft stehe kein Torwart zur Verfügung. Zudem ist der Einsatz von Philipp Schrief fraglich, er knickte am Mittwoch im Training um. Alex Mazur (Knieprobleme) musste mit dem Training pausieren. Er wird aber wohl im Kader stehen. Dementsprechend wird „sich kurzfristig entscheiden, ob ich jemanden streichen muss“, sagt Siggemann.

Veränderung im Innenblock?

Mit Blick auf das Duell am Samstag überlegt Halterns Trainer, „eine Veränderung im Innenblock herbeizuführen“, erklärt er. Denn aktuell sei die Anzahl der Gegentore über den linken Rückraum und die Mitte zu hoch. „Vielleicht spielen wir mal eine andere taktische Variante als eine 6:0-Deckung“, sagt er. Über die endgültige Taktik wolle Siggemann vor Spielbeginn entscheiden. „Dass ist abhängig davon, wen Schalke zur Verfügung hat“, sagt er.

Denn die Königsblauen variieren auf der Position im rechten Rückraum. Laut Siggemann seien dort bereits drei Spieler zum Einsatz gekommen. Verstärkt achten müsse seine Mannschaft auf Thorben Kirsch im Rückraum und Philipp Dobrodt (Neuzugang des TuS Hattingen) am Kreis.

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