Der SV Lippramsdorf punktet im Tabellenkeller - und das in Unterzahl

hzFußball: Bezirksliga

Es war ein wichtiger Sieg für den SV Lippramsdorf am Sonntag gegen Reken. Dabei spielte der LSV fast 40 Minuten in Unterzahl.

von Jürgen Patzke

Lippramsdorf

, 06.10.2019, 19:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der SV Lippramsdorf konnte nach der Begegnung gegen den SC Reken aufatmen: Mit 2:0 gewannen die Gastgeber, die ab der 52. Minute in Unterzahl spielten, gegen einen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte. Das wiederum verschafft den Lippramsdorfern etwas Luft im Tabellenkeller.

Unter Dauernieselregen entstand ein kampfbetontes Spiel auf dem neuen Kunstrasen des LSV. Torjäger Henrik Kleinefeld saß zunächst auf der Bank und sah, wie Rekens Karsten Erwig die erste Torchance ungenutzt ließ.

Eine Ecke von Robin Joemann sorgte für ein Durcheinander im Rekener Strafraum (23.) und drei Minuten später hielt LSV-Torhüter Marvin Niehaus seine Mannschaft im Spiel, als er einen Schuss aus kürzester Entfernung zur Ecke lenkte.

Spektakuläre Abwehr

Eine ähnlich spektakuläre Awehr zeigte kurz vor der Halbzeit der Schlussmann der Gäste, Tobias Ladermann, als er einen Kopfball von Julian Röert abwehrte.

Nach dem Seitenwechsel begannen die Hausherren furios. Eine Hereingabe von Linksaußen schob Julian Röer zur Führung ins Netz (47.). Wenige Minuten später flog Nils Hardegen vom Platz: Da er bereits Gelb sah, erhielt er nach einem Foul an Henning Witjes wieder Gelb, somit Gelb-Rot.

Spätestens ab dieser Phase haderten alle, die es mit dem LSV hielten, mit dem Schiedsrichter. Da Stefan Schild schon zur Pause verletzt ausschied, war die Abwehr der Gastgeber empfindlich geschwächt. Dennoch kämpfte das Team in einer Abwehrschlacht, in der später Henrik Kleinefeld eingewechselt wurde, um Julian Röer im Sturm des LSV zu unterstützen.

Reken drängte auf den Ausgleich

Reken drängte auf den Ausgleich, doch Torwart Marvin Niehaus erwischte einen sicheren Tag und zeigte neben Paraden Zuverlässigkeit beim Abfangen von Flanken.

In der Nachspielzeit sorgte ein langer Ball auf Kleinefeld zu einem Kopfballeigentor von Korte, was letztlich das Spiel entschied und den LSV für Kampf und Einsatz belohnte.

LSV: Niehaus, Schild (46. Kalwey), C. Schemmer, T. Schemmeer, Zernahle, Dewert, Joemann, Preuß (58. Kleinefeld), Röer, N. Hardegen, Wiethoff.

Tore: 1:0 Röer (47.), 2:0 Korte (ET 90.+3.)

Gleb-Rot: N. Hardegen (52.)

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