Fußball: Oberliga

Der TuS Haltern verpflichtet einen Abwehrhünen mit Regionalliga-Erfahrung

Der TuS Haltern verstärkt sich mit einem Spieler, der trotz seines jungen Alters schon 16 Regionalliga-Spiele in seiner Vita stehen hat und auch in der U19- und U17-Bundesliga gespielt hat.
Kann sich über Verstärkung für die Abwehr freuen: Timo Ostdorf, Trainer des TuS Haltern am See. © Jürgen Patzke

Wird die Saison noch mal fortgesetzt oder doch annulliert? Während alle Vereine weiter auf eine Entscheidung warten müssen, laufen die Planungen für die kommende Spielzeit längst im Hintergrund. Der TuS Haltern am See hat nun die nächste Verstärkung für die kommende Saison bekannt gegeben. Es kommt ein Verteidiger mit Gardemaß und Regionalliga-Erfahrung.

Nach Peter Elbers (DJK TUS Hordel), Cedric Drobe (SV Schermbeck), Erhan Duyar (Preußen Münster II) und Noah Karthaus (TSG Sprockhövel) ist Maximilian Dagott der bislang fünfte externe Neuzugang. Der 20-jährige Innenverteidiger kommt von den Kickers Emden, für die er zuletzt in der Oberliga Niedersachsen spielte.

Maximilian Dagott spielte schon für Essen, Bochum und in der Regionalliga

Der 1,95 Meter große Dagott wurde in der Jugend von RW Essen und der des VfL Bochum ausgebildet. 2019 wechselte er aus Essens U19 zu Regionalliga-Nord-Aufsteiger Altona 93. In seinem ersten Seniorenjahr absolvierte der zukünftige Halterner 16 Spiele in der Regionallia-Nord. Danach ging es weiter zu den Kickers Emden.

Maximilian Dagott wechselt im Sommer von den Kickers Emden zum TuS Haltern am See.
Maximilian Dagott wechselt im Sommer von den Kickers Emden zum TuS Haltern am See. © TuS Haltern am See © TuS Haltern am See

„Maximilian ist ein junger Spieler, der sehr gut ausgebildet wurde und perfekt in unser Anforderungsprofil passt“, sagt Tim Eibold, Leiter Seniorenfußball des TuS, und lobt vor allem Dagotts Spieleröffnung und Zweikampfstärke, die „mir schon zu seinen U19-Zeiten aufgefallen sind“. Seitdem habe er den Weg des Verteidigers verfolgt. „Die Fans können sich auf einen jungen, hungrigen Typen freuen.“

Die Gespräche mit Tim Eibold und Trainer Timo Ostdorf seien sehr gut gewesen, so der Spieler. Er habe nach den Gesprächen direkt das Gefühl gehabt, dass der Wechsel eine gute Entscheidung ist. „Dazu werde ich bald hier in der Region eine Ausbildung beginnen und kann somit meine sportliche und berufliche Laufbahn perfekt miteinander verbinden“, sagt der gebürtige Wittener.

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