Der TuS Haltern will an die erste Halbzeit gegen Vreden anknüpfen

hzFußball: Oberliga

Nach dem 0:3 gegen die SpVgg Vreden empfängt der TuS Haltern Westfalia Rhynern. Ein Spieler könnte nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause wieder in der Oberliga auf dem Platz stehen.

Haltern

, 10.10.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zum ersten Mal seit dem Saisonstart konnten die Spieler des TuS Haltern am See ein wenig verschnaufen. Nach mehreren kräftezehrenden Englischen Wochen gab es in dieser Woche mal zwei Tage frei. „Ich glaube, das tat ihnen gut“, sagt Trainer Timo Ostdorf. Nun geht es aber wieder weiter.

Die Bilanz der Halterner ist bislang ausgeglichen: Drei Siege stehen drei Niederlagen gegenüber. Der kommende Gegner Westfalia Rhynern hat ebenfalls schon sechs Mal gespielt. Doch im Gegensatz zu Ostdorfs Team ist das von Michael Kaminski noch ungeschlagen. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden steht Rhynern derzeit auf Platz vier der Oberliga.

Im oberen Drittel der Oberliga-Tabelle kennt sich die Westfalia bereits bestens aus. Seit 2014 war der kommende Gegner des TuS nie schlechter als Platz fünf. Einziger Ausreißer: Vor drei Jahren war das Team in die Regionalliga aufgestiegen, wo es nach Platz 18 aber direkt wieder runter ging.

Chancenwucher im Spiel gegen Vreden

„Sie sind Oberliga-erfahren“, sagt Timo Ostdorf. „Das ist schon wieder eine Mannschaft, die uns bis aufs letzte Korn fordern wird.“ Auf jeder Position habe Rhynern ordentlich Qualität. Für den TuS gilt es, gegen diese Qualität dagegenzuhalten.

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Der Ansatz, wie das gelingen soll, klingt im ersten Moment jedoch etwas merkwürdig. Die Halterner wollen an die vergangene Partie gegen Vreden (0:3) anknüpfen - vor allem an die erste Halbzeit. Die endete zwar auch mit einem 0:1-Rückstand für die Seestädter, doch das Team von Ostdorf war da deutlich besser.

Selbst die Vredener gaben hinterher zu, dass der TuS eigentlich zur Halbzeit hätte führen müssen. Doch die Halterner nutzten ihre Chancen nicht. „Wir haben viele gute Dinge gemacht“, sagt Timo Ostdorf. Ihm sei es ohnehin lieber, wenn sich sein Team Chancen herausspielt und diese nicht nutzt als wenn es gar nicht erst zu Chancen kommt.

Noah Korczowski soll schon bald wieder trainieren

„Die Jungs müssen die Chancen diesmal eben nutzen und sich belohnen“, erklärt er. In einer Videoanalyse wurde die erste Halbzeit am Freitagabend noch mal analysiert und aufgearbeitet.

Fehlen werden den Halternern am Sonntagnachmittag vor heimischem Publikum nur wenige Spieler. Der zuletzt noch verletzte Kevin Lehmann wird wieder dabei sein. Im Pokal gegen Ahsen, als der TuS fast nur mit Spielern des Team B angetreten war, gab er sein Comeback nach mehreren Wochen. „Das hat er gut überstanden“, sagt sein Trainer.

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Noah Korczowski wird nach seinem Muskelfaserriss hingegen noch fehlen. Er werde aber wahrscheinlich in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

  • Anstoß:Sonntag, 15 Uhr, Lippspieker, Haltern am See
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