Deutlicher Sieg: Flaesheim hat gegen den SV Lippramsdorf keine Chance

hzFußball: Testspiel

Im ersten Derby der Saison war A-Ligist Concordia Flaesheim dem Bezirksligisten Lippramsdorf deutlich unterlegen. Ein LSV-Spieler musste schon kurz nach seiner Einwechslung wieder raus.

Lippramsdorf

, 09.08.2020, 18:53 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Vorbereitungsspiel zwischen dem SV Lippramsdorf und Concordia Flaesheim fand trotz der großen Hitze auf dem Kunstrasenplatz statt. Es war das erste Halterner Derby der neuen Saison. Am Ende konnte sich der SV Lippramsdorf mit einem deutlichen Sieg durchsetzen.

Am Ende war der Coach der Heimmannschaft, Thomas Bartke, zufrieden mit der Leistung seiner Elf, während Michael Onnebrink wesentlich unzufriedener wirkte. „Man merkt, dass der LSV uns mindestens zwei Schritte voraus ist, weil er schon einige Wochen trainiert, was heute zum Tragen kam“, sagte er nach der deutlichen Niederlage von 4:0 (2:0).

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Concordia zeigte sporadisch gute Ansätze, offenbarte jedoch in der Abwehr zu viele Schwächen. So verhalfen ihre Abwehrspieler dem LSV-Torjäger Henrik Kleinefeld in der 23. und 42. Spielminute zu ungeahnt leichten Treffern.
Die Gäste aus Flaesheim versuchten meist den Heimkeeper Marvin Niehaus mit Hebern zu überlisten, was letztlich nicht gelang.

Luca Tamme Preuß trifft und vergibt die Chance aufs 5:0

Nach der Halbzeit nutzten beide Teams ihre Wechselmöglichkeiten. Pechvogel war der Lippramsdorfer Jonas van Buer, der nach wenigen Minuten aufgrund einer Verletzung wieder raus musste. Etwas mehr Fortune hatte da Luca Preuß. Er belebte das Sturmspiel der Gastgeber und holte den Strafstoß gegen Luca Krause heraus, den Rückkehrer Giacomo Lopez Fernandez zum 3:0 verwandelte (51.).

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Der Elfmeterschütze hatte in dieser Phase der Begegnung auffällige Szenen über die linke Seite. Immer wieder setzte er sich durch, auch gegen mehrere Gegenspieler, doch scheiterte er entweder an dem guten Concordia-Schlussmann Stephan Koch oder am Pfosten.

Für den vierten Torerfolg sorgte in der 62. Minute Luca Tamme Preuß selbst. Timo Berg schickte ihn auf die Reise und diesmal hatte der Flaesheimer Torsteher keinerlei Abwehrchancen. Preuß hätte kurz danach sogar das 5:0 machen müssen, doch aus etwa zehn Metern donnerte das Leder unkontrolliert über den Kasten.

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Trainer Thomas Bartke, dem noch Leistungsträger Tim Schemmer im Abwehrverbund fehlte, sprach von einen ansehnlichen Spiel trotz der Temperaturen. „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gegen den Ball gearbeitet. Haben sicherlich im Spiel nach vorne die ein oder andere Konsequenz vermissen lassen, doch am Ende waren viele Punkte gut abgearbeitet.“
Für Michael Onnebrink und seine Flaesheimer steht hingegen noch viel Arbeit an.

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