Johannes Beumer wird den HSC Haltern-Sythen aufgrund seiner Meisterlehre verlassen. © Werner Schulte-Lünzum
Handball

Die Beumer-Brüder verlassen den HSC: „Eine gute Zeit mit einem traurigen Ende“

Johannes und Maximilian Beumer verlassen nach zwei Jahren den HSC. Ihr neuer Verein steht schon fest. Die Zeit in Haltern behalten sie in guter Erinnerung - eines bedauern sie aber.

Im Sommer 2019 kamen Johannes und Maximilian Beumer als Verstärkung für den damals frisch in die Oberliga aufgestiegenen Kader des HSC Haltern-Sythen. Nach zwei Jahren steht nun der Abgang sowie der neue Verein der Rückraumspieler fest.

Über die Zeit in Haltern können die beiden Brüder nur Positives sagen. „Wir hatten einen super Start in Haltern und wurden auch von der ganzen Mannschaft super toll aufgenommen“, sagt Maximilian Beumer, der trotzdem eines bedauert.

„Es war eine echt gute Zeit mit einem sehr traurigen Ende. Wir hätten gerne eine Saison beim HSC zu Ende gespielt“, so der Linkshänder.

Maximilian und Johannes Bemer gehen aus beruflichen Gründen

Da die Saison 2019/20 corona-bedingt abgebrochen werden musste und es in der Saison 2020/21 nur zu zwei Spielen der ersten Mannschaft kam, bleibt es Maximilian und Johannes Beumer vorerst verwehrt, eine ganze Saison in Haltern zu absolvieren.

Maximilian Beumer sorgte als Linkshänder für Entlastung im rechten Rückraum.
Maximilian Beumer sorgte als Linkshänder für Entlastung im rechten Rückraum. © Werner Schulte-Luenzum © Werner Schulte-Luenzum

Auch Johannes weiß die Zeit in Haltern zu schätzen. „Es war eine sehr schöne Zeit. Höherklassig zu spielen ist wirklich mal etwas ganz anderes gewesen“, sagt er.

Der Grund für den Weggang beider Brüder ist identisch. Es passt zeitlich einfach nicht mehr. Während Maximilian Beumer neben seinem Vollzeitstudium arbeitet, beginnt für Johannes neben dem Beruf in diesem Jahr die Meisterlehre als Tischler an der Abendschule.

Der Beumer-Fanclub freut sich auf die Rückkehrer

Wie es für die Rückraumspieler sportlich weitergeht, steht ebenfalls schon fest. Sie kehren zu ihrem Heimatverein SV SW Havixbeck zurück, deren erste Mannschaft aktuell in der Landesliga aktiv ist und für die sie auch schon vor ihrer HSC-Zeit spielten.

„Wir wollten auf Dauer sowieso wieder dahin. Andere Vereine kamen für uns gar nicht in Frage“, sind sich die beiden Brüder einig. Es seien viele Leute dort, mit denen sie vor Corona auch privat viel Zeit verbrachten, ergänzt Maximilian Beumer.

Die Rückkehr des Brüderpaares dürfte den Havixbecker „Beumer-Fanclub“ wohl ganz besonders freuen. Die Anhängerschaft sorgte für ordentlich Stimmung bei Heimspielen des HSC.

Johannes Beumer freut sich auf ein Ende der handballfreien Zeit

„Die meisten haben es nicht erwartet und haben sich deshalb umso mehr gefreut. Sie wären aber auch noch weiter nach Haltern gekommen“, so Johannes Beumer über die Reaktionen auf ihre Rückkehr.

Auf die Zeit, in der das Mannschaftstraining und Spiele wieder möglich sind, freut sich der angehende Tischler-Meister sehr. „Ich hoffe, dass es nicht mehr so lange dauert. Durch den Handball hatte man abends und am Wochenende immer was zu tun“, sagt Johannes Beumer, der sich mittlerweile nicht mehr wirklich auf handballfreie Wochenenden freue.

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