Die Sicherheit geht vor – Trainer zeigen für Ausfälle Verständnis

hzAusgefallene Spiele

Ob Handball oder Fußball: Die meisten Spiele fanden aufgrund des Sturms „Sabine“ am Sonntag nicht statt. Alle betroffenen Trainer zeigten Verständnis. Zwei Halterner Teams spielten dennoch.

von Niklas Berkel

Haltern

, 09.02.2020, 20:25 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Oberliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen konnten ihr Auswärtsspiel am Sonntagabend gegen den Tabellenzweiten TSG Altenhagen-Heepen nicht antreten. Der Busfahrer streikte. „Wir haben dafür volles Verständnis“, sagte Trainer Gerard Siggemann. „Das Risiko, am Abend durch die Gegend zu fahren, war uns allen zu hoch.“

Auch in der Fußball-Bezirksliga fielen alle Spiele aus, das betraf auch den TuS Haltern II und den SV Lippramsdorf. Im Gegensatz zu den Handballern, die abends gespielt hätte, hätten die Spiele aber am Nachmittag stattgefunden. Es war zwar windig, aber ein Fußballspiel wäre im Bereich des Machbaren gewesen.

B-Kreisligisten beweisen: Gespielt werden konnte trotzdem

Das bewiesen die B-Kreisliga-Fußballer des ETuS Haltern und von BW Lavesum. Im Testspiel zwischen den beiden Teams setzte sich der ETuS mit 3:0 (1:0) durch. Die Tore schossen Jens Quinkenstein (29.), Björn Hümmer (75.) und Jan Gebauer (78.). Quinkenstein scheiterte zudem mit einem Elfmeter an BW-Keeper Marcel Fahl (15.).

„Es gab zwar Böen, aber das war nicht so, als hätte es mit Fußball nichts zu tun gehabt“, meinte Lavesums Trainer Michael Ecker. Dem stimmte auch ETuS-Trainer Thomas Schaffrinna zu: „Hervorragenden Fußball haben die Zuschauer jetzt nicht zu sehen bekommen, aber das kann man in einem Spiel mit zwei B-Kreisligisten auch nicht erwarten. Von den Witterungsverhältnissen ging es.“

„Es wäre heikel geworden“

Dass die Partien in der Bezirksliga vom LSV und dem TuS II abgesagt wurden, traf trotzdem auf Verständnis der Verantwortlichen. „Auf der Rückfahrt wäre es für unsere Gäste aus Billerbeck schon heikel geworden“, sagte TuS-Trainer Timo Ostdorf. Und auch LSV-Trainer Michael Hellekamp zeigte volles Verständnis: „Schlimm wäre es gewesen, wenn wir nach Stadtlohn hingefahren wären und der Schiedsrichter gesagt hätte, dass er nicht anpfeift.“

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