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„Die Stimmung ist gut“: Der Ärger des ETuS Haltern war nach dem Abstieg schnell verflogen

hzFußball: Kreisliga A

Noch drei Spiele stehen für den ETuS Haltern in der Kreisliga A an. Der Abstieg allerdings steht fest. An der Conzeallee blicken die Beteiligten aber nach vorne und bleiben positiv.

Haltern

, 11.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Drei Spiele stehen für den ETuS Haltern in dieser Saison noch aus. Doch den Abstieg in die Kreisliga B können Trainer Thomas Schaffrinna und seine Mannschaft nicht mehr verhindern. Seit vergangenem Sonntag ist klar: Der Klassenerhalt ist nicht mehr möglich. „Klar ärgern wir uns“, sagt Schaffrinna. Doch untergegangen ist die Welt an der Conzeealle nicht. „Die Stimmung ist gut, die Trainingsbeteiligung ist gut. Das Spiel am Sonntag schenken wir auf gar keinen Fall ab“, sagt der Trainer.

„Natürlich ist es nicht prickelnd, dass wir die Klasse nicht halten konnten“, sagt Klaus Schweda, Vorsitzender des ETuS Haltern. „Aber ich sehe das ein bisschen entspannt durch die ganzen Umstände, wie die vielen Verletzten, den kurzfristigen Trainerwechsel während der Saison und den vielen Abgängen nach der letzten Saison.“ So war er froh, dass Holger Lehmann und Werner Tiedemann kurzfristig bei der Kreisliga-Mannschaft für Dirk Cholewinski einsprangen, nachdem der kurzfristig den ETuS während der Saison verlassen hatte. Vor der Winterpause übernahmen dann Thomas Schaffrinna und Philip Oligmüller. „Mit Schaffi und Philip haben wir jetzt ein ganz gutes Gespann“, sagt Schweda.

„Nicht immer das Glück auf unserer Seite“

So habe zwar Schaffrinna versucht, das Ruder noch einmal rumzureißen, „aber in den Spielen hatten wir auch nicht immer das Glück auf unserer Seite“, erklärt Schweda. Wie zum Beispiel beim 2:3 in Reken, als die Halterner bis zur vierten Minute der Nachspielzeit führten. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagt Schaffrinna. Insgesamt fünf Punkte holten die Halterner in der Hinrunde, sieben waren es in der Rückrunde.

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Der Großteil des Kaders bleibt laut Schaffrinna auch in der kommenden Saison zusammen. „Der ETuS Haltern soll eine gute Adresse sein, um hier Fußball zu spielen“, erklärt der Trainer. „Die A-Jugend steht absolut im Fokus.“ So will er die Spieler zukunftsfähig in die Mannschaft einbauen. „Da haben viele das Potenzial, in der Zukunft eine tragende Rolle zu spielen“, sagt Schaffrinna.

Zudem wolle er das Team mit zwei bis vier Neuzugängen ergänzen. Zwei Abgänge stünden schon fest, zwei weitere Spieler auf der Kippe.

„Kann zu der Stärke der B-Liga nichts sagen“

„Natürlich will ich das nicht über den Kopf der Mannschaft hinweg entscheiden, allerdings sollte das Ziel sein, die Rückkehr in die Kreisliga A zu ermöglichen“, sagt Schweda. „Wir müssen aber gucken, ob es dann sportlich hinhaut.“

„Ich kann zu der Stärke der B-Liga nichts sagen“, erklärt Schaffrinna. „Allerdings hoffe ich, dass die Gegner auch über uns sprechen.“ In der kommenden Saison werde sich Schaffrinna zeitweise etwas zurückziehen. Er will studieren. „Philip wird dann mehr Präsenz und mehr Verantwortung übernehmen. Darauf hat er auch richtig bock“, erklärt Schaffrinna. Am Sonntag allerdings (15 Uhr, Conzeallee) kommt es erst mal zum Duell gegen den SuS Hervest-Dorsten.

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